Veröffentlichung: 31. Oktober 2026
GWD Minden feiert gegen den TuS Ferndorf einen 27:20-Heimsieg (Halbzeitstand 11:7) und legte in der ersten Halbzeit mit einer starken Abwehr in Zusammenarbeit mit Semisch den Grundstein. Trotz eines zwischenzeitlichen Einbruchs in der zweiten Halbzeit bewahrten die Dankerser die Ruhe und übernahmen in der Schlussphase wieder die Kontrolle über das Spiel. Damit schließt GWD den Oktober mit fünf Siegen aus fünf Spielen ab.
GWD Minden startete mit Semisch, Korte, Antanavicius, Weber, Metzner, Sajenev und Sterba in die Partie gegen den TuS Ferndorf. Die Anfangsphase gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Die Gäste setzten dabei von Beginn an auf den siebten Feldspieler. In der achten Minute konnte GWD daraus erstmals Kapital schlagen: Nach einem Ballgewinn in der Abwehr traf Sterba ins leere Tor zum 3:3-Ausgleich. Gleich darauf parierte Semisch einen Wurf und erzielte den nächsten Treffer auf das leere Tor zur ersten Mindener Führung zum 4:3. Fortan stand die Abwehr der Grün-Weißen stabil. Und wenn Ferndorf doch einmal zum Abschluss kam, war Semisch zur Stelle. Über zehn Minuten blieben die Gäste ohne eigenen Treffer, während sich GWD auf 5:3 absetzen konnte. Allerdings erwischte auch Ferndorfs Torhüter Adanir eine starke erste Halbzeit. Immer wieder scheiterten die Dankerser sowohl vom Siebenmeterstrich als auch aus dem Spiel heraus am Schlussmann der Gäste. So entwickelte sich eine torarme erste Viertelstunde, in der nach 15 Minuten ein 6:3 auf der Anzeigetafel stand. Ferndorf reagierte mit einer Auszeit und setzte anschließend im Angriff wieder auf sechs Feldspieler. Doch auch weiterhin fanden die Gäste keine Lücken in der Mindener Abwehr. Semisch war weiterhin zur Stelle und wies nach 20 Minuten eine Paradenquote von 56 Prozent auf. Im Angriff fanden die Dankerser nun bessere Lösungen, nutzten ihre Chancen konsequenter und bauten so ihren Vorsprung nach 19 Minuten auf sechs Tore zum 10:4 aus. Insgesamt blieb es eine torarme erste Halbzeit: Ferndorf erzielte in den ersten 25 Minuten lediglich fünf Treffer. Aber auch die Grün-Weißen ließen in den letzten zehn Minuten einige Chancen ungenutzt und scheiterten wiederholt an Adanir. In den letzten fünf Minuten gelang den Dankersern kein weiterer Treffer, sodass es mit einer 11:7-Führung in die Kabinen ging.
GWD erwischte einen konzentrierten Start in die zweite Halbzeit. Eine verbesserte Chancenverwertung im Angriff sorgte für einen 3:1-Lauf, mit dem sich die Dankerser auf 14:8 absetzen konnten. Auch defensiv knüpften die Grün-Weißen an die Leistung aus dem ersten Durchgang an und ließen in den ersten sieben Minuten lediglich einen Gegentreffer zu. Im weiteren Verlauf gelang es GWD allerdings nicht, den Lauf fortzusetzen. Stattdessen ließ GWD die Ferndorfer zurück in die Partie kommen: Vorne findet der TuS wieder mehr die klaren Chancen und hinten wird Adanir wieder zu einem Faktor, sodass die Gäste den Abstand auf 17:16 verkürzen. Näher ließen die Grün-Weißen den TuS allerdings nicht rankommen und fanden stattdessen in den letzten zehn Minuten wieder mehr Sicherheit in ihrem Spiel. Ein wichtiger Ballgewinn von Sterba und Treffer aufs leere Tor in der 52. Minuten stellte in der 52. Minute beim 21:17 wieder einen Vier-Tore-Abstand her. Fortan spielten die Dankerser sich in einen Flow, nutzen ihre Chancen im Angriff und verteidigten wieder mit mehr Konsequenz. Mit einem starken 8:3-Lauf in den letzten zehn Minuten feiern die Grün-Weißen einen 27:20-Erfolg gegen den TuS Ferndorf.
Stimmen zum Spiel:
Erlingur Richardsson: „Beide Teams haben eine starke Abwehr gespielt. Ferndorfs Torhüter hatte heute einen starken Tag und hat sehr gut gehalten. Wir hatten gute Torchancen, sind aber immer wieder an ihm gescheitert. Mit unserer Defensivleistung bin ich zufrieden.“
Ceven Klatt: „Glückwunsch an GWD Minden zum verdienten Sieg. In der ersten Halbzeit haben wir uns extrem schwergetan, Tore zu werfen, sowohl im Sieben-gegen-Sechs als auch im Sechs-gegen-Sechs. Das haben wir in der zweiten Halbzeit besser gemacht. Wir kommen auf 16:17 heran, aber Minden ist cool geblieben und wir haben unsere Chance nicht genutzt. Am Ende gewinnt Minden verdient.“
Torschützen GWD: Kranzmann (3), Korte (3), Metzner (3), Antanavičius (2), Weck (2), Weber (4), Sterba (5), Franz (1), Hempel Jensen (1), Sajenev (1) und Staar (1).
Im Tor: Malte Semisch (mit 8 Paraden) & Tibor Ivanisevic (mit 4 Paraden).
Torschützen Ferndorf: Mundus (5), Hideg (3), Helmersson (3), Eres (2), Michel (2), Jansen (2), Würz (1), Stoyke (1) und Scharnweber (1).
Im Tor: Can Adanir (mit 11 Paraden)
Zeitstrafen: Pablo Lange (13.), Alexander Weck (22.), Daniel Astrup (60.).
Spielfilm: 2:3 (5.), 4:3 (10.), 6:3 (15.), 10:4 (20.), 11:5 (25.), 11:7 (30.), 14:8 (35.), 16:10 (40.), 16:14 (45.), 19:16 (50.), 24:18 (55.), 27:20 (60.)
Schiedsrichter: Sophia Janz & Rosana Sug
Zuschauer: 2.774
TV: Die Wiederholung der Partie GWD Minden – TuS Ferndorf könnt ihr hier bei Dyn sehen.
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© GWD Minden – ls
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