Veröffentlichung: 05. April 2026
In einer intensiven Partie auf Augenhöhe gelang es keiner der beiden Mannschaften die Schwächephasen des Gegners für sich zu nutzen und sich so vorzeitig einen Vorsprung zu erarbeiten. So kam es, dass die Partie bis in die Schlusssekunden offenblieb, ehe ein parierter Freiwurf der Mindener nach Abpfiff den Schlusspunkt setzte und ein Endstand von 29:30 (12:13) zu Buche stand.
Zum Ostersonntag sind mit Jakub Sterba und Florian Kranzmann beide Außenspieler der Dankerser rechtzeitig „wiederauferstanden“, sodass Aaron Ziercke aus dem vollen schöpfen konnte. GWD Minden startete mit Ivanisevic, Korte, Weck, Weber, Vorlicek, Staar und Bergner in die Partie, geriet jedoch früh in Unterzahl (2.), welche die Gäste für den ersten Treffer der Partie ausnutzen konnten. Beide Mannschaften versuchten gleich zu Beginn in das Tempospiel zu kommen und suchten früh ihre Abschlüsse. So kam es, dass bereits nach acht gespielten Minuten elf Tore zu Buche standen, wobei die Hanseaten mit 6:5 knapp in Front lagen (9.). Zwar hielten die Grün-weißen kämpferisch dagegen und glichen per Durchbruch immer wieder aus, doch zu oft erlaubte sich die Ziercke-Sieben im Angriffsspiel technische Fehler, sodass diese ihre Chancen auf die Übernahme der Führung ausließen. Dies lag unter anderem auch an der agilen Deckung der Hamburger sowie dem an diesem Nachmittag gut aufgelegten Mohamed El-Tayar zwischen den Pfosten der Gäste. Zwischenzeitlich gelang es dem HSVH sich mit zwei Toren abzusetzen, doch auch der eingewechselte Malte Semisch fand schnell in die Partie und bot seiner Mannschaft den gewohnt starken Rückhalt (27.). Schließlich ging es mit einem Zwischenstand von 12:13 in die Halbzeitpause.
Beide Mannschaften nahmen sich für den zweiten Durchgang vor, die Effektivität im Torabschluss zu steigern und so den Druck auf den Gegner zu erhöhen. Dies gelang den Mindenern in der zweiten Halbzeit besonders über Rechtsaußen in Person von Jakub Sterba, welcher von seinen Mitspielern immer wieder in Szene gesetzt wurde und treffsicher abschloss. Dennoch fanden die Hansestädter im Angriff weiterhin Lösungen und rissen durch den siebten Feldspieler immer wieder Lücken in die grün-weiße Abwehr. Nichtsdestotrotz gelang es ihnen nicht ihre knappe Führung weiter auszubauen und frühzeitig für klarere Verhältnisse zu sorgen. Die Dankerser warfen weiterhin alles für etwas Zählbares hinein und konnten durch einen wuchtigen Treffer von Morten Hempel aus dem Rückraum erneut ausgleichen (50.). Mit Beginn der Schlussphase verwiesen die Unparteiischen Hamburgs Niklas Weller nach einem unglücklichen Foul der Platte, wodurch die Gäste aus ihrer Sicht zur Unzeit geschwächt wurden (51.). Im Anschluss verteidigten die Hausherren deutlich höher und störten den Hamburger Spielaufbau bereits jenseits der 9-Meter-Linie. Knapp zwei Minuten vor Abpfiff griff GWD-Coach Aaron Ziercke zu seiner letzten Auszeit und forderte nochmal mehr Druck von seinem Team. Trotz aller Anstrengungen gelang es den Dankersern nicht mehr die Partie zu drehen, sodass sich beide Teams mit einem Endstand von 29:30 trennten.
Stimmen zum Spiel:
Ian Weber: „Ich bin etwas leer. Wir haben alles reingehauen und können uns dahingehend keinen Vorwurf machen. Wir haben Phasen, wo wir am Drücker sind, aber schaffen es dann nicht, den Schalter umzulegen. Auch wenn es sich vielleicht blöd anhört, finde ich, dass wir heute die bessere Mannschaft waren. Dennoch ist es Fakt, dass wir seit Dezember nicht gewonnen haben, sodass wir jetzt die Punkte woanders holen müssen. Wenn uns diese Liga eines zeigt, dann dass man jedes Spiel gewinnen kann. Wir müssen das Spiel heute abhaken und weitermachen. Ich glaube an uns und bin mir sicher, dass wir das packen werden.“
Frederik Andersen: „Das war heute kein einfaches Spiel für uns, wir mussten über 60 Minuten kämpfen. Minden war besonders aus dem Rückraum gefährlich. Es ist schwer zu verteidigen, wenn alle Rückraumspieler gut im Spiel sind und ihre Abschlüsse suchen. Am Ende bin ich froh, dass wir gewonnen haben und die beiden Punkte mit nach Hamburg nehmen.“
Torschützen GWD: Morten Hempel (8), Ian Weber (4), Mats Korte (3/1), Jakub Sterba (3), Max Staar (3), Daniel Astrup (2), Tom Bergner (2), Alexander Weck (2), Karolis Antanavicius (1), Philipp Vorlicek (1)
Im Tor: Malte Semisch (mit 7 Paraden) & Tibor Ivanisevic (mit 3 Paraden)
Torschützen HSVH: Frederik Andersen (8/2), Nicolai Jörgensen (7/2), Niklas Weller (6), Moritz Sauter (4), Oliver Norlyk (2), Elias Kofler (2), Kaj Geenen (1)
Im Tor: Mohamed El-Tayar (mit 9 Parden, davon 1 Siebenmeter) & Robin Haug (mit 6 Paraden, davon 2 Siebenmeter)
Zeitstrafen: Philipp Vorlicek (2.) – Jacob Lassen (36.), Niklas Weller (44., 51. Rote Karte)
Spielfilm: 3:3 (5.), 6:6 (10.), 7:8 (15.), 8:10 (20.), 10:11 (25.), 12:13 (30.), 16:17 (35.), 18:20 (40.), 22:23 (45.), 24:25 (50.), 28:28 (55.), 29:30 (60.)
Schiedsrichter: Fabian Baumgart & Philipp Dinges
Zuschauer: 3.278
TV: Die Wiederholung der Partie GWD Minden – Handball Sport Verein Hamburg könnt ihr hier bei Dyn sehen.
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© GWD Minden – jg
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