Wir sind zu Gast bei der HSG Wetzlar
Bundesliga | 20. Feb 2019

„Wir müssen uns darauf einstellen, dass jeder seine Rüstung mitbringt und bereit ist für einen harten Kampf“, macht GWD-Coach Frank Carstens deutlich, was die Grün-Weißen am Donnerstag bei der heimstarken HSG Wetzlar erwartet. Anwurf in der Rittal Arena ist um 19 Uhr.

Nachdem in den letzten Jahren teils deutlich stärkere Platzierungen gelangen, rangiert das Team von Kai Wandschneider in dieser Saison momentan auf dem 14. Tabellenplatz – also vier Plätze hinter den Grün-Weißen, wobei der Abstand lediglich vier Zähler beträgt. Mit 14:28 gesammelten Punkten ist das Polster auf die Abstiegsränge bei acht Punkten allerdings beruhigend – der hessische Traditionsverein wird also aller Voraussicht nach in der nächsten Serie in seine 21. Saison in Folge in der DKB Handball-Bundesliga gehen. Auswärts läuft es aktuell bei der HSG noch nicht: Nur zwei Siege aus zehn Partien stehen für die Hessen auf fremder Platte zu Buche. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge ist die Wandschneider-Sieben nun also gerade zu  Hause unter Zugzwang.

Das sagt Frank Carstens: „Wetzlar ist zu Hause eine andere Mannschaft, vor allem was die Körperlichkeit und Mentalität anbelangt. Sie sind durch ihre Heimstärke ein nie zu unterschätzender Gegner, auch wenn sie in dieser Saison nicht so wahnsinnig über ihren Verhältnissen spielen wie in den letzten Jahren, wo sie die Erwartungen immer übertroffen haben. Unser Ziel ist klar: Wir wollen daran anknüpfen, was wir in Erlangen erreicht haben und weiterhin punkten“, so Carstens, der das Match als „anspruchsvolle Aufgabe“ sieht. „Das Hinspiel haben wir über unsere Verteidigung und unser Tempospiel gewonnen, das wird auch die Marschroute für Donnerstag sein. Es wird eine gute Verteidigung nötig sein, die noch größere Herausforderung wird aber in der Angriffsleistung liegen. Technisch und taktisch müssen wird die Leistung aus dem Spiel gegen die Löwen wiederholen, nur einen besseren Abschluss an den Tag legen. Das war im Hinspiel ebenfalls problematisch, darauf lag deshalb auch der Trainingsfokus. Zudem müssen wir uns auch auf die Spielweise des Gegners einstellen“, meint Carstens der in Mittelmann Filip Mirkulovski („unangenehmer Gegner“), Stefan Cavor (Rückraum rechts, „guter Rückraumschütze“) und Kreisläufer Anton Lindskog („hat einen Riesensprung gemacht“) die Wetzlarer Achse sieht. „Wir haben einen anspruchsvollen Spielplan, dadurch sind Spiele wie gegen Wetzlar oder Hannover sehr wichtig.“

Personelle Situation: Bei Luka Zvizej, der seit Sonntag mit Grippe ausfällt, „wird es kritisch“ für Donnerstag, über seinen Einsatz wird am Mittwoch entschieden. Dagegen ist Dalibor Doder nach seinem ebenfalls grippebedingtem Ausfall wieder „topfit“.

© GWD Minden – jk

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