Wir sind zu Gast bei der HSG Nordhorn-Lingen
Saison 19/20 Bundesliga | 17. Okt 2019

Einmal noch muss GWD Minden vor der Länderspielpause antreten. Am Sonntag geht die Reise ins Emsland zur HSG Nordhorn-Lingen. Die hatte als Aufsteiger den erwartet schweren Saisonstart und belegt mit nur zwei Pluspunkten den letzten Tabellenplatz.

Am 5. Oktober konnte die HSG die ersten beiden Punkte im Handball-Oberhaus bejubeln. Die Gäste vom SC DHfK Leipzig mussten sich damals mit 30:33 (12:16) geschlagen geben. Rechtsaußen Robert Weber war nicht nur in dieser Partie erfolgreichster Schütze des Zwei-Städte-Teams. Der Österreicher, im Sommer spektakulärster Neuzugang beim Aufsteiger, führt mit 59 Treffern nicht nur das vereinsinterne Ranking an, sondern findet sich auch unter den Top Five der Liga wieder. Zwei weitere Personalien sind aus Mindener Sicht interessant: Torhüter Björn Buhrmester trug bis 2008 das GWD-Trikot, ehe er über Lübbecke weiter nach Nordhorn zog. Ihm folgte zwei Jahre später Jens Wiese, der in Nordhemmern seine sportlichen Wurzeln hat.

Erst kurz vor Saisonbeginn wurde Geir Sveinsson als Trainer verpflichtet, der damit den krankheitsbedingten Ausfall von Aufstiegscoach Heiner Bültmann kompensierte. Sein Team, das bereits zu Beginn des Jahrtausends unter dem Namen „HSG Nordhorn“ lange Zeit erstklassig war, trägt seit 2009 auch den Städtenamen Lingen. Die Heimspiele werden zum Teil in der EmslandArena in Lingen und zum Teil im Euregium in Nordhorn, das am Sonntag auch Ziel des GWD-Teams ist, ausgetragen.

Das sagt Frank Carstens: „Die HSG Nordhorn-Lingen versucht ihr Spiel mit einem überfallartigen Gegenstoß zu gestalten. Sie setzen auf die Schnelligkeit der beiden Außen Robert Weber und Pavel Mickal um schnell umzuschalten. Ansonsten beherrschen sie eine Vielzahl von verschiedenster Angriffsbällen, die häufig schwer zu verteidigen sind. Das Team von Geir Sveinsson basiert auf einer körperlich robusten Deckung, die sehr organisiert ist. Dies ist der Arbeit des ehemaligen Trainers Heiner Bültmann zu verdanken, der ein wirklich gutes Abwehrsystem auf die Beine gestellt hat. Aus dem Grund haben wir diese Woche ein besonderes Augenmerk auf den Positionsangriff, das Entscheidungsverhalten im Angriff, das Rückzugsverhalten sowie auf den Ballfluss und die Ballqualität gelegt, da wir gegen die SG Flensburg-Handewitt 11 technische Fehler (23%) gemacht haben. Wir dürfen nicht noch einmal so viele Fehler machen. Wir erwarten in Nordhorn eine ähnlich schwere Schlacht, wie wir sie beim letzten Aufeinandertreffen zu spüren bekamen.

Personelle Situation: Die Grün-Weißen müssen weiter auf den Nationalspieler Marian Michalczik verzichten, der  mit seiner Muskelverletzung im Adduktorenbereich noch weiterhin ausfällt. Der Rest des Teams wird Frank Carstens in Nordhorn zu Verfügung stehen.

In dieser Trainingswoche musste er auf unser Nachwuchstalent Juri Knorr verzichten, der zum Elitekader des DHB gehört und dort bis Mittwoch einen Elitelehrgang besucht hat.

© GWD minden – luc/bra

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