Wir sind zu Gast bei den Rhein-Neckar Löwen
Bundesliga | 26. Mrz 2021

Nur 48 Stunden nach dem Spiel in Göppingen geht es für die Grün-Weißen 120 Kilometer nördlich um die nächsten zwei Punkte. Am Samstag heißt der Gegner Rhein-Neckar Löwen, die nach dem Unentschieden im Hinspiel auf Wiedergutmachung aus sein dürften. Anwurf in der SAP-Arena in Mannheim ist zur Prime Time um 20:30 Uhr.

Gegner: Bei 30:12 Punkten auf Platz vier bleibt das Team von Martin Schwalb klar hinter den eigenen Erwartungen zurück. Zu wechselhaft waren die Leistungen der Mannheimer im bisherigen Saisonverlauf. Starken Leistungen wie bei den Füchsen Berlin (23:29) oder am letzten Spieltag in Leipzig (26:33) standen nicht zufriedenstellende Aufritten wie in Hannover (36:30) oder Göppingen (34:32) gegenüber. Auch mit dem 26:26-Remis aus dem Hinspiel vor einem Monat dürften die Löwen nicht einverstanden gewesen sein – obwohl es kurz vor Schluss bei einem 23:26-Rückstand noch ganz nach einer Auswärts-Niederlage für die Mannheimer ausgesehen hatte. „Bei uns läuft im Moment nichts einfach so durch. Wir müssen uns jeden Erfolg richtig hart erarbeiten“, wird Trainer Schwalb auf der RNL-Website zitiert. Der Löwen-Coach zollt den Grün-Weißen Respekt: „Die Mindener sind mittlerweile wieder richtig in die Spur gekommen, das zeigen die Ergebnisse.“
Nichtsdestotrotz verfügen die Löwen natürlich über enorme spielerische Klasse und gehen wie schon vor vier Wochen als klarer Favorit in die Begegnung. GWD-Trainer Frank Carstens spricht beim Blick auf den RNL-Kader von „enormer Qualität“ und dürfte damit Spieler wie Mittelmann und Regisseur Andy Schmid, die deutsche Flügelzange Uwe Gensheimer/Patrick Groetzki, den französischen Halblinken Romain Lagarde, Jannik Kohlbacher am Kreis oder Torwart Andreas Palicka meinen.

Das sagt Frank Carstens: Der Trainer der Grün-Weißen blickte noch einmal auf die Partie vom Donnerstag zurück: „Das Spiel war super intensiv, hatte dann aber einen enttäuschenden Ausgang. Wir sind dicht an unser Limit dran gekommen, dann aber an Kleinigkeiten gescheitert.“
Als „ungewohnte Situation“ bezeichnet GWDs Cheftrainer die kurze Regenrationszeit von nur 48 Stunden zwischen dem Spiel in Göppingen und dem Aufeinandertreffen mit den Rhein-Neckar Löwen. Nur eine Trainingseinheit stand den Dankersern zur Vorbereitung auf die Löwen zur Verfügung: „Entscheidend ist, dass das letzte Spiel noch nicht so lange her ist“, meint Carstens, der sich mit der Abwehrleistung beim letzten Aufeinandertreffen sehr zufrieden zeigte. Vor allem müsse man sich auch wieder auf die von den Löwen oft praktizierte Variante des siebten Feldspielers einstellen. „Wie beim letzten Mal gilt es, die Achse Kohlbacher-Schmid zu stören, Bälle zu erobern und ins Gegenstoß-Spiel zu kommen“, gibt Carstens die Marschroute  vor. Gerade mit dem Tempospiel und Rückzugsverhalten aus dem Göppingen-Spiel zeigte sich der Coach nicht einverstanden: „Das muss besser werden. Die Rhein-Neckar Löwen werden sicherlich auf Wiedergutmachung aus sein“, spielt Carstens auf das Hinspiel an.

Personal: Zwar steckt den Spielern die Partie vom Donnerstag noch in den Knochen, es stehen aber trotzdem alle Akteure für das Spiel in der SAP-Arena zur Verfügung – abgesehen von den Langzeitverletzten Miljan Pusica (Kreuzbandriss), Lucas Meister (Abriss der Bizepssehne) und Christoph Reissky (Schulterverletzung).

Spieltagspartner: Bei den Spielen gegen die Rhein-Neckar Löwen werden wir unterstützt von unserem Team 17-Partner WAGO.

© GWD Minden – jk

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