Veröffentlichung: 22. Februar 2026
Die personell stark ausgedünnten Dankerser starteten zunächst mutig in die Partie und konnten sich eine Zwei-Tore-Führung während der Anfangsminuten erspielen. Kurz darauf übernahm jedoch der Gastgeber wie zu erwarten die Spielkontrolle und ging schnell mit fünf Toren in Führung. GWD Minden hatte dem durchschlagskräftigen Angriff des SCM nur wenig entgegenzusetzen, sodass die Partie mit 38:21 (21:11) endete.
GWD Minden kam zunächst überraschend gut in die Partie, obwohl die Grün-weißen auf Philipp Vorlicek, Alexander Weck sowie Karolis Antanavicius aufgrund eines Infektes verzichten mussten. Damit reisten die Dankerser mit lediglich 13 Spielern zum amtierenden Champions-League Sieger nach Magdeburg. Folglich rückte unter anderem Morten Hempel in die Startaufstellung, welcher gleich von Beginn an mutig seine Abschlüsse aus dem Rückraum suchte und die Mindener in Front brachte (1.). Nur eine Zeigerumdrehung später erhöhte Ian Weber auf eine 2:0-Führung, ehe auch die Hausherren in die Spur fanden und in der Folge ihre Angriffe konsequent ausspielten. So kam es, dass die Magdeburger nur wenig später ausglichen und ab diesem Zeitpunkt klar die Partie kontrollierten. Obwohl sich der SCM wie bereits im letzten Spiel gegen Kiel Unkonzentriertheiten von der Siebenmeterlinie erlaubten und sowohl Tibor Ivanisevic als auch Malte Semisch insgesamt drei Siebenmeter parieren konnten, kam das Team von Bennet Wiegert mehr und mehr ins Rollen und bestrafte Lücken in der Abwehr der Dankerser eiskalt. Schließlich ging es für die Mindener mit einem 21:11-Rückstand in die Kabine (30.).
Trotz der bereits deutlichen Führung schalteten die Gastgeber auch im zweiten Durchgang keinen Gang runter, sondern erhöhten mit einem 5:0-Lauf weiter den Druck (36.). Kurz darauf reagierte GWD-Coach Aaron Ziercke mit einer Auszeit und forderte lautstark mehr Cleverness und Klarheit im Abwehrverhalten seiner Mannschaft. Zwar fingen sich die Mindener im Anschluss etwas, doch der Favorit ließ nicht nach und machte den Qualitätsunterschied weiterhin deutlich. Besonders Magdeburgs Top-Scorer Omar Magnusson stellte die Abwehr der Dankerser mit starken Einzelaktionen vor Probleme und steuerte insgesamt acht Tore zum Sieg seiner Mannschaft bei. Am Ende stand eine deutliche 38:21 (21:11) -Niederlage aus Sicht der Mindener zu Buche.
Stimme zum Spiel:
Niclas Heitkamp: „Wir hatten heute Phasen, wo es gut lief aber auch einige woraus wir schnell und viel lernen müssen. Ich kann keinem einen Vorwurf machen, wir haben trotzdem alles reingehauen und müssen einfach weitermachen. Heute hätten wir uns klarere Wurfchancen erarbeiten und vielleicht das Tempo im Angriff etwas mehr verschleppen müssen, um den Gegner mehr zu nerven. Für die kommenden Spiele gilt es jetzt weiter mutig zu bleiben.“
Torschützen GWD: Morten Hempel (5), Florian Kranzmann (4/1), Ian Weber (3), Jakub Sterba (2), Niclas Heitkamp (2), Max Staar (2), Malte Donker (2), Tom Bergner (1)
Im Tor: Malte Semisch (mit 3 Paraden, davon 1 Siebenmeter) & Tibor Ivanisevic (mit 3 Paraden, davon 2 Siebenmeter)
Torschützen SCM: Omar Magnusson (8/1), Magnus Saugstrup (8), Manuel Zehnder (4/1), Lukas Mertens (4), Daniel Pettersson (3), Tim Hornke (2/2), Philipp Weber (2), Albin Lagergren (2), Sergey Hernandez (2), Felix Claar (1), Gisli Kristjansson (1), Oscar Bergendahl (1)
Im Tor: Sergey Hernandez (mit 12 Paraden) & Matej Mandic
Zeitstrafen: Mika Sajenev (11.), Daniel Astrup (48.), Jakub Sterba (55.)
Spielfilm: 3:4 (5.), 7:5 (10.), 11:5 (15.), 15:7 (20.), 18:9 (25.), 21:11 (30.), 24:11 (35.), 30:14 (40.), 32:16 (45.), 34:17 (50.), 36:18 (55.), 38:21 (60.)
Schiedsrichter: Leon Bärmann & Nico Bärmann
Zuschauer: 6.600
TV: Die Wiederholung der Partie SC Magdeburg – GWD Minden könnt ihr hier bei Dyn sehen.
© GWD Minden – jg
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