4 Fragen an Erik Regtmeier Niederlassungsleiter der DEKRA in Minden
4 Fragen an Erik Regtmeier Niederlassungsleiter der DEKRA in Minden

Veröffentlichung: 07. Mai 2024

Herr Regtmeier, DEKRA ist die weltweit größte nicht-börsennotierte Prüfgesellschaft. Was hat die DEKRA Niederlassung in Minden zu GWD geführt und welche Bedeutung hat die Partnerschaft für Sie?

Die Verbundenheit zur Region und die Leidenschaft des Sports sind Antreiber, die auch uns bei der täglichen Arbeit immer in Bewegung halten. Wir sind ein reines Dienstleistungsunternehmen und können uns nur durch Top-Leistungen am Markt behaupten. Das ist im Handballsport nicht anders. Die Leistung muss stimmen, dann stimmen auch die Ergebnisse und die Mannschaft sowie die Fans sind zufrieden. Darüber hinaus passt das Grün natürlich auch super zu uns!

Mit DEKRA verbinden viele Menschen in erster Linie die klassische Hauptuntersuchung am Fahrzeug. Doch hinter dem Unternehmen steckt sehr viel mehr. Welche Services bieten Sie für Privat- und Geschäftskunden?

Das Dienstleistungsangebot ist tatsächlich sehr vielfältig. Auch heute ist unser Hauptgeschäft immer noch alles, was mit Prüfen und Begutachten von Fahrzeugen aller Art zu tun hat. Das sind neben den Autos natürlich auch die LKWs, Motorräder und Caravans, aber auch Fahrräder und E-Bikes. Aber wir betreuen und beraten inzwischen auch die Sportschifffahrt mit Bewertungen sowie der Kalkulation von Schäden an Yachten und Booten. Außerdem prüfen wir z.B. auch Heizöltankanlagen. Für Geschäftskunden bieten wir vielerlei Services zum Thema Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin an. Weiterhin prüfen wir beispielsweise auch Druckbehälter, Aufzüge, Fahrtreppen oder Kräne. Heute ist DEKRA die weltweit größte unabhängige, nicht börsennotierte Sachverständigenorganisation im Bereich Prüfung, Inspektion und Zertifizierung. Das über 100-köpfige Team der DEKRA-Niederlassung in Minden setzt sich dafür jeden Tag mit bestem Service für unsere Kunden ein.

GWD steht für seine Bodenständigkeit und die Nähe zu den Fans und Partnern. Der Verein und seine Spieler sind für die Mindener sehr nahbar. Dazu haben Sie eine ganz persönliche Geschichte. Möchten Sie diese erzählen?

Ich persönlich hatte sportlich immer andere Wege als Handball eingeschlagen und daher keinen direkten Bezug. Das änderte sich als die Tochter eines damaligen GWD-Spielers im Kindergarten meiner Tochter zum ersten Mal begegnet ist. Das kleine Mädchen sprach dänisch und trotzdem haben sich die beiden sofort verstanden. Als sich dann die Eltern der Kinder das erste Mal getroffen haben, saß bei uns zuhause ein junges Pärchen auf dem Sofa, das mit dänischem Akzent sprach. Wir verstanden uns sofort super! Eine tolle Freundschaft entstand. Ich glaube erst beim dritten Treffen habe ich erfahren, dass der Vater Bundesligahandballer bei GWD war. So „normal“ hatte ich mir Leistungssportler im Profigeschäft nicht vorgestellt. Eine wunderschöne Erfahrung für mich, die mich nachhaltig berührt hat.

Bitte vervollständigen Sie den Satz: Ich wünsche mir, dass GWD Minden…

…nicht nur den Klassenerhalt schafft, sondern auf der Platte der modernisierten KAMPA-Halle dann wieder Erstliga-Handball gespielt wird. Der Trend der letzten Spiele zeigt in die richtige Richtung. Das Team der DEKRA drückt die Daumen!

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