Wir sind zu Gast beim VfL Potsdam

Veröffentlichung: 01. September 2023

Endlich geht es wieder los: Nach dem erfolgreichen Auftakt im DHB-Pokal bei Eintracht Hildesheim steht am kommenden Sonntag der erste Spieltag in der 2. Handball-Bundesliga an. Dabei erwartet die Grün-Weißen mit dem VfL Potsdam direkt ein hoch interessanter Gegner. Anwurf in der MBS Arena ist um 17 Uhr.

Gegner:  Nach Platz sieben als Aufsteiger in der Vorsaison will das Team von Bob Hanning auch in dieser Saison wieder eine gute Rolle in Liga zwei spielen. Dank der Kooperation mit den Füchsen Berlin verfügen die Potsdamer über ein sehr junges Team. Mit Lasse Ludwig, Max Beneke und Moritz Sauter, die ebenfalls ein Doppelspielrecht für die Füchse haben, hat der VfL sogar drei U21-Weltmeister in seinen Reihen. „Da sind schon gute Jungs dabei, wo ich der Meinung bin, dass deren Weg vom Talent her ganz klar in Richtung erste Liga geht“, lobt Mindens Co-Trainer Aaron Ziercke, der einige Potsdamer Akteure noch aus seiner Zeit als Trainer der zweiten Mannschaft der Füchse Berlin kennt. Der Mindener freue sich auf das Wiedersehen mit seinen Ex-Spielern, hofft aber, dass sie am Sonntag nicht ihren besten Tag erwischen. „Danach können sie gerne wieder voll aufdrehen“, sagt Ziercke mit einem Schmunzeln.
Schmerzhaft sind die Abgänge der beiden Junioren-Weltmeister Matthes Langhoff und Nils Lichtlein, die nach Auslaufen des Zweitspielrechts nun ausschließlich für die Füchse Berlin auf der Platte stehen. Zudem verließen Rolando Urios Gonzalez und Vasilije Kaluderovic den Verein. Dafür kamen Elias Kofler (SG Handball Westwien), Sergei Gorpischin (TSG Friesenheim) und Ole Schramm (TV Emsdetten).
Beim Auswärtsspiel im Osten werden die Mindener zudem auf drei alte Bekannte treffen: Der ehemalige Geschäftsführer der Grün-Weißen Frank von Behren leitet mittlerweile beim VfL die Geschicke und die beiden ehemaligen GWD-Spieler Joshua Thiele und Maxim Orlov, der aus der GWD-Jugend zu den Füchsen wechselte, stehen nun bei den Potsdamern auf der Platte.

Das sagt Adalsteinn Eyjolfsson: „Nach dem positiven Ergebnis im Pokal gehen wir mit einem positiven Gefühl in das Spiel herein. Wir wissen, dass uns mit Potsdam eine Aufgabe erwartet, die nicht leicht wird. Sie sind sehr gut besetzt und eingespielt und haben große Ambitionen. Wir wissen, dass wir es mit einem Konkurrenten zu tun haben, der unterschiedliche Stärken hat und sehr diszipliniert spielt, sehr organisiert ist. Sie werden uns vor unterschiedliche Aufgaben stellen, da müssen wir gut vorbereitet sein“, beschreibt der Mindener Coach den kommenden Gegner.
„Der erste Spieltag ist immer voller Ungewissheiten. Man weiß nicht ganz genau, wo man steht. Deshalb war es für uns beim Pokalspiel gegen Hildesheim positiv zu sehen, wo wir stehen. Potsdam hat eine sehr talentierte Mannschaft mit vielen Spielern aus der Füchse-Jugend, aber auch Spielern aus internationalen Ligen. Sie werden zu Recht als einer der Geheimfavoriten für diese Liga gehandelt. Es ist uns bewusst, dass wir da auf eine Mannschaft mit hohem Potential und Talent treffen. Aber wir sind vom Alter her ja nicht weit weg. Es wird einfach eine sehr interessante Begegnung.“

Das sagt Malte Semisch: „Alle sind angespannt und freuen sich, dass es los geht. Es war gut, dass wir das Pokalspiel noch hatten, um die Vorbereitung auch ein bisschen abzuschütteln und nochmal diese Standortbestimmung zu bekommen. Ich glaube, wir sind jetzt bereit für den Schritt und werden uns in den nächsten Tagen taktisch auf den Gegner einstellen. Ich bin gespannt, wie Potsdam auftreten wird, letztes Jahr haben sie ja schon gut für Furore gesorgt. Wir müssen uns auf einen Kampf einstellen.“

Personal: Neben den Langzeitverletzten Fynn Hermeling und Carles Asensio steht für Sonntag noch ein Fragezeichen hinter Justus Richtzenhain und Amine Darmoul, deren Einsatz sich kurzfristig entscheidet. Alle anderen Spieler sind an Bord.

 

© GWD Minden – jk

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