Zu Weihnachten kommt die HSG Wetzlar
Bundesliga | 22. Dez 2017

Das „Weihnachtsspiel“ bestreitet GWD Minden in diesem Jahr in eigener Halle. Die Grün-Weißen empfangen am 2. Feiertag (15.00 Uhr) die HSG Wetzlar an der Weser. Nach der jüngsten Derby-Pleite in Lübbecke dürfte die Konzentration besonders hoch sein.

Genau darauf liegt auch das Haupt-Augenmerk von Trainer Frank Carstens: „Wir müssen sehen, dass wir dieses Derby aus den Köpfen und aus den Herzen rauskriegen. Das gilt natürlich auch für die Zuschauer, die ja zahlreich in Lübbecke dabei waren. Zum Glück haben wir jetzt durch das Wetzlar-Spiel eine schnelle Gelegenheit, einen positiveren Eindruck zu hinterlassen.“ Mit der HSG haben die Mindener ein Team auf Augenhöhe vor der Brust, dem man großen Respekt zollt: „Wetzlar hat eine hervorragend organisierte Mannschaft. Kai Wandschneider schaffte immer sehr gut, die Stärken seiner Spieler optimal herauszuarbeiten. Leute wie Jannik Kohlbacher werden immer sehr gut in Szene gesetzt.“ Mittelmann Filip Mirkolovski ist Dreh- und Angelpunkt des Wetzlarer Spiels. „Er hat eine Riesenrolle inne“, sagt Frank Carstens, der auch Olle Schefvert eine sehr gute Entwicklung bescheinigt. Der Sohn des früheren GWD-Trainers Ulf Schefvert spielt seit dem Sommer bei der HSG.

Rechtzeitig zu seinem „Heim-Auswärtsspiel“ hat sich bei den Mittelhessen Evars Klesniks zurückgemeldet. Der ehemalige Mindener, der seinen Wohnsitz immer noch in Ostwestfalen hat, bestritt nach einem Bandscheibenvorfall am Donnerstag beim Heimspiel gegen den VfL Gummersbach sein Comeback. Die HSG gewann mit Klesniks die Partie deutlich mit 30:25 (17:14) und sammelte damit die Punkte Nummer 15 und 16. Das Team von Trainer Kai Wandschneider belegt damit den zehnten Tabellenplatz und liegt so um zwei Ränge besser als die Gastgeber aus Minden.

Tickets für die Partie gibt es noch bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, online unter www.gwd-minden.de und an der Tageskasse. Wegen des zu erwartenden hohen Andrangs wird empfohlen, am Spieltag schon frühzeitig an der Halle zu sein. Mehr als 2.200 Tickets sind bereits verkauft und es dürften noch deutlich mehr werden. „Wir gehen von einer sehr hohen Nachfrage an der Tageskasse aus“, heißt es aus der GWD-Geschäftsstelle. Der Verein wird am Dienstag drei Kassen anbieten, um eine flüssige Abwicklung zu gewährleisten.

© GWD Minden – bra

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