Wir sind zu Gast beim SC Magdeburg
Bundesliga | 07. Nov 2019

Am Sonntag um 16 Uhr ertönt der Anpfiff in der GETEC-Arena, Sachsen-Anhalts größter Mehrzweckhalle. In dieser spielt GWD Minden als Gast gegen den SC Magdeburg. Eine magere Bilanz von nur einem GWD-Erfolg in der gesamten Ligahistorie sorgt dafür, dass die Stadt an der Elbe sportlich gesehen nicht zu den Lieblingsreisezielen der Grün-Weißen gehört.

Durchforstet man die Handballarchive nach dem letzten Mindener Erfolg in Magdeburg, wird man erst jenseits der Jahrtausendwende fündig. Am 24. November 1996 gelang GWD der schon fast historische einzige Sieg im Kult-Handballtempel Hermann-Gieseler-Halle. Damals gewann GWD mit 32:23. Manch älterer Zuschauer hat vielleicht noch das Bild vor Augen als Kepper Chrischa Hannawald sogar vor Freude ein Rad machte. Zwei weitere Unentschieden konnten die Ostwestfalen seitdem beim SCM entführen, der auch in der aktuellen Saison erst eines von sechs Heimspielen verloren hat.

Am letzten Spieltag gewann der Ex-Klub von GWD-Coach Frank Carstens im Ostderby gegen Leipzig knapp mit 26:25. Dieser Derbysieg wurde zwei Sekunden vor Schluss durch ein Tor von dem Schweden Daniel Pettersson sichergestellt und dürfte der Mannschaft um Trainer Bennet Wiegert eine Breite Brust beschert haben. Mit 16:8 Punkten liegt der SCM derzeit auf Rang 4 und damit knapp in den internationalen Plätzen.

Das sagt Frank Carstens: „Wir haben eine sehr interessante Arbeitswoche hinter uns. In den ersten Tagen haben wir uns ganz besonders auf die Kooperation, die Verteidigung und das Torwartspiel konzentriert. Durch den Ausfall von Juri Knorr müssen wir jetzt weitere Umstellungen vornehmen. Da kommt eine zusätzliche Belastung auf Marian Michalczik zu, den wir nach seiner Verletzung vorsichtige an diese Aufgaben heranführen möchten. Magdeburg ist eine konstant starke Truppe mit dem wohl besten Umschaltspiel der Liga. Eine wirklich starke Phase haben aktuell Christian O´Sullivan und Marko Bezjak. Für uns kommt es darauf an, das gute Rückzugsverhalten aus den letzten Wochen beizubehalten, denn in der Vergangenheit konnten wir uns so gegen Magdeburg gute Phasen erarbeiten.“

Personelle Situation: Unser Abwehrchef Miljan Pusica fällt aufgrund einer Knieverletzung (Innenminiskus eingerissen) weiterhin aus. Seine Operation ist gut verlaufen und er kann bereits ein individuelles Athletiktraining absolvieren. Anders bei Juri Knorr, der sich im Spiel gegen HBW Balingen-Weilstetten das Daumensattelgelenk gebrochen hat und länger ausfallen wird. Juri wird in der nächsten Woche operiert und danach lässt sich Näheres zum Genesungszeitraum sagen.

© GWD Minden – luc

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