Wir sind zu Gast beim SC Magdeburg
Bundesliga | 22. Sep 2022

Die Niederlage gegen den THW Kiel mit der Verletzung von Marko Vignjevic liegt gerade ein paar Tage zurück, da wartet auf GWD Minden bereits die nächste große Aufgabe. Am Sonntag sind die Grün-Weißen zu Gast beim amtierenden Meister aus Magdeburg.  

Der SCM macht in dieser Saison exakt da weiter, wo er am letzten Spieltag der Meistersaison aufgehört. Das Team von Bennet Wiegert siegt und siegt und siegt. Acht Punkte aus vier Spielen bedeuten eine weiße Weste und Tabellenplatz 3 hinter den Mannschaften aus Kiel und Mannheim, die mit einem besseren Torverhältnis dastehen. Weder die Partien gegen die beiden Aufsteiger aus Gummersbach und Hamm noch die Spiele gegen die bislang punktlose HSG Wetzlar und Frisch Auf! Göppingen fielen dabei in die Kategorie „Standortbestimmung“. So gewannen die Elbestädter drei Mal recht souverän, einzig im Gummersbach blieb es bis in die Schlussphase hinein spannend.
Mit Jannik Green (Paris Saint-Germain) und Magnus Gullerud, den es zum norwegischen Superklub Kolstad Handball zog, musste der SCM im Sommer zwei Leistungsträger gehen lassen. Zwei Eidgenossen sollen die Lücken schließen, Torhüter Nikola Portner kam von Chambery Savoie HB und Lucas Meister von GWD Minden. Konstant bleibt die Dominanz von Omar Ingi Magnusson. Der Rückraumrechte ist auch jetzt wieder herausragender Akteur im SCM-Dress und traf bislang durchschnittlich acht Mal pro Spiel.

Das sagt Frank Carstens: „Die Aufgabe am Sonntag wird sein, die Anforderungen, die der SC Magdeburg uns stellt, so gut es geht zu erfüllen. Wir müssen mutig da hinfahren und den Respekt vor dem großen Namen ablegen. Mit jeder Aktion wollen wir uns ein gutes Gefühl erarbeiten. In der Abwehr wird es auf eine gute Kooperation und ein erfolgreiches 1 gegen 1-Verhalten ankommen. So wollen wir die Magdeburger zu Würfen zwingen, die sie nicht wollen. Sie suchen immer den klaren Abschluss und haben dann auch eine sehr hohe Effektivität. Für uns liegt die Motivation in der Aufgabe selbst. Etwas Größeres als gegen den Deutschen Meister zu spielen, gibt es für uns nicht.“

Personelle Situation: Zu den verletzten Florian Kranzmann (Fuß), Ole Günther (Kreuzband) und Amine Darmoul (Knie) gesellt sich nun auch Marko Vignjevic, der nach seinem Kreuzbandriss auf eine Operation wartet. Dafür kann man bei Max Janke nach überstandener Krankheit zumindest auf Kurzeinsätze hoffen. Auch an der Elbe wird es damit wieder „eine Chance für Leute geben, die vorher nicht ganz so große Rollen gespielt haben.“ Patrick Mattausch, Timo Stoyke oder Jonah Jungmann könnten solche Namen sein. Der Nachwuchs-Mittelmann hatte gegen den THW Kiel sein Bundesligadebüt gefeiert und einmal getroffen.

© GWD Minden – bra

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