Wir sind zu Gast bei der SG Flensburg-Handewitt
Bundesliga | 19. Dez 2018

Es ist die wohl momentan schwerste Aufgabe in der DKB Handball-Bundesliga, die die Grün-Weißen am Donnerstag erwartet. Trotzdem möchte das Team von Trainer Frank Carstens beim Tabellenführer der SG Flensburg-Handewitt natürlich für eine Überraschung sorgen. Anwurf für das erste Rückrundenspiel der Saison ist um 19 Uhr in der FLENS-Arena.

Der amtierende deutsche Meister liegt auch in dieser Saison klar auf Meisterschaftskurs. Mit dem 25:23-Erfolg am letzten Sonntag gegen den Bergischen HC schloß das Team von Maik Machulla erst als drittes Team überhaupt in der HBL-Historie die Hinrunde verlustpunktfrei ab. Die Norddeutschen sind also in dieser Saison das Maß aller Dinge im deutschen Handball. Extrem überzeugend waren dabei Auftritte wie beim 27:20-Erfolg gegen die Rhein-Neckar-Löwen oder der Auswärtssieg in Melsungen (18:24). Zudem stellt das Team um Abwehrchef Tobias Karlsson mit 390 Gegentoren die beste Deckung der Liga. Allerdings waren unter den bislang 17 Siegen auch einige knappe Spiele dabei, beispielsweise gegen Kiel, Wetzlar oder Erlangen.

Das sagt Frank Carstens: „Flensburg spielt in dieser Saison extrem souverän. Sie spielen sehr druckvoll, gerade in den 1-gegen-1-Situationen, und haben ein starkes Umschaltspiel“, meint der Mindener Coach, der im Angriff vor allem Jim Gottfridsson, Rasmus Lauge und Holger Glandorf, den deutschen Weltmeister von 2007, als Schlüsselspieler sieht. „Zudem haben sie ein gutes Torhütergespann und mit Tobias Karlsson immer noch einen der besten Abwehrspieler weltweit. Wir brauchen am Donnerstag allerhöchsten Einsatz und viel Beinarbeit“, ist sich Carstens sicher, rechnet sich aber auch Chancen aus: „Alle Teams rechnen sich gegen Flensburg etwas aus und das zu Recht. Wir wären gern diejenigen, die ihnen die ersten Punktverluste beibringen. Wir hatten sie schon im Hinspiel am Rande einer Niederlage.“

Personelle Situation: Bis auf den langzeitverletzen Max Staar (Schultereckgelenkssprengung) sind alle Spieler für das Match an Bord. Allerdings merkt Carstens auch an, dass „unser Energielevel in den letzten Spielen abgesackt ist und uns der letzte Kick fehlte“. Daher werde der GWD-Coach auch aufgrund des engen Spielplans in den kommenden Partien die „Spielzeiten anders verteilen“ und die „Tiefe des Kaders besser nutzen“, wobei er besonders Savvas Savvas und Aliaksandr Padshyvalau erwähnt.

© GWD Minden – jk

Harting Melitta Porta Möbel e.on BKK Melitta plus GWD Pool
Wago EDEKA Barre Mindener Tageblatt WEZ Gufried Hummel Select HDZ-NRW Stadt Minden