Wir sind zu Gast bei der SG Flensburg-Handewitt
Bundesliga | 09. Okt 2020

Nach der bitteren Niederlage im ersten Heimspiel gegen Wetzlar steht für die Grün-Weißen der nächste Brocken vor der Tür: Am Sonntag heißt der nächste Gegner SG Flensburg-Handewitt, Anwurf in der FLENS-Arena ist um 16 Uhr. Trainer Frank Carstens machen vor allem die guten Auftritte in der Vergangenheit gegen das Spitzenteam Mut.

Gegner: In Flensburg erwartet GWD ein absolutes Topteam der Liga. Zwar gewann die SG ihre beiden Auftaktspiele in Wetzlar (29:27) und gegen die HSG Nordhon-Lingen (33:26), doch gerade beim Spiel gegen den letzten GWD-Gegner offenbarte das Team von Maik Machulla noch einige Startschwierigkeiten. „Wir nehmen dieses Spiel sehr ernst. Das wird ein echtes Kampfspiel“, sagte Machulla zuletzt. Das Team weist mit Spielern wie Jim Gottfridsson, Mads Mensah Larsen, Magnus Rod oder  Lasse Svan enorme individuelle Qualität auf, muss aber gegen Minden auch auf mehrere Akteure verzichten. Die beiden Kreisläufer Johannes Golla und Jakob Heinl sowie Lasse Möller (Rückraum links) werden definitiv fehlen, zudem steht hinter dem dritten Kreisläufer Simon Hald noch ein Fragezeichen.

Das sagt Frank Carstens: Nach dem bitteren Spiel gegen Wetzlar hebt der Coach für die Partie in der FLENS-Arena vor allem die Chancenauswertung und Spielgestaltung als entscheidende Punkte im Angriff hervor: „Im Angriffsspiel müssen wir in kritischen Situationen länger an unserem Plan festhalten.“ Bei leichten Ballverlusten würden sonst einfache Gegentore durch die „Tempogegenstoßmaschine Flensburg“ drohen. In der Abwehr, die von Carstens grundsätzlich ein Lob erhielt, müsse man sich noch „routinierter, cleverer und abgezockter im Zweikampf“ anstellen, sodass eine Flut an 2-Minuten-Starfen wie gegen Wetzlar verhindert wird. „Was gegen Flensburg mit ihrer 1-gegen-1-Spielweise und individuellen Qualität nochmal eine ganz andere Herausforderung ist“, meint der Mindener Coach, der zusätzlich Flensburgs starke Deckung mit zwei starken Torhütern dahinter und ihre körperliche Präsenz lobte, sich aber trotzdem optimistisch zeigt: „Gerade in der neuen Zusammenstellung und in der Situation, dass bei Flensburg auch Spieler fehlen, werden wir auch dort zu Abschlussmöglichkeiten kommen. Wir haben in den letzten Jahren gegen Flensburg immer gut ausgesehen und sie häufig – zumindest in Phasen – am Rande einer Niederlage gehabt. Wir wollen natürlich insgesamt unser Spiel verbessern. Flensburg ist die nächste Chance, zu beweisen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Trauben für Punkte in den nächsten Spielen hängen hoch und das sind vielleicht genau die Spiele, die wir jetzt brauchen, um eine gewissen Wettkampfstabilität zu entwickeln.“

Personal: Christoph Reißky (Schulterverletzung) und Joshua Thiele (Syndesmosebandanriss) werden weiterhin fehlen, alle anderen Spieler sind für die Reise in den Norden an Bord.

© GWD Minden – jk

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