Wir empfangen TuSEM Essen
Bundesliga | 01. Dez 2020

Nach der Niederlage gegen die Eulen Ludwigshafen steht das nächste Duell gegen einen direkten Tabellennachbarn auf dem Programm. Am Donnerstag um 19:00 drängt die Mannschaft in der Kreissporthalle Lübbecke auf eine Wiedergutmachung und möchte gegen den Aufsteiger ihre Unsicherheit nach der Spielpause ablegen. Dabei müssen sie zum ersten Mal bei einem Heimspiel auf Zuschauer in der Halle verzichten.

Gegner: Mit dem Duell gegen den TuSEM aus Essen steht das nächste 4-Punkte-Spiel für die Grün-Weißen nach der Niederlage gegen die Eulen Ludwigshafen auf dem Programm. Mit 3:13 Punkten rangierten Essen auf dem 19. Tabellenplatz und ist damit zwar punktgleich, aber durch das schlechtere Torverhältnis einen Platz hinter Minden. Nach dem überraschenden 26:26 Unentschieden am Sonntag gegen den TSV Hannover Burgdorf und vier Heimspielen in Folge geht es für die Essener nun auf Auswärtsfahrt in den Mühlenkreis. Der Aufsteiger aus der letzten Saison verstärkte sich im Sommer mit sechs neuen Spielern und dem jungen Trainer Jamal Naji. Nach dem Abgang von Ex-Trainer Jaron Siewert und sieben weiteren Spielern, steht der Nicht-Abstieg als großes Saisonziel auf der Agenda der Essener. Das junge Team, mit einem Altersdurchschnitt von nur 23 Jahren, konnte nach dem Umbruch im Sommer bis jetzt nur einen Sieg am 4. Spieltag gegen die HBW Balingen-Weilstetten (33:27) feiern. Mit 43 Toren aus sechs Spielen ist Noah Beyer in seiner Premierensaison bisher bester Schütze der Essener und stand wegen seiner Leistungen nicht umsonst zur Wahl des „Spieler des Monats November“.

Das sagt Frank Carstens: Nach dem „herben Rückschlag in Ludwigshafen“ hat sich die Mannschaft intern zusammengesetzt und sich eng mit dem Trainerteam ausgetauscht, um das Spiel vom Samstag aufzuarbeiten. „Bei der engen Taktung ist es sehr wichtig, den Blick trotzdem sofort wieder wenden zu können auf das, was man in Zukunft besser machen möchte und vor allem wie man das tut“, so Frank Carstens zur gemeinsamen Aufarbeitung mit dem Team. Gegen Essen erwartet der GWD-Trainer ein Kellerduell mit ähnlichen Vorzeichen wie gegen die Eulen Ludwigshafen und sieht die Partie als „klares 4-Punkte-Spiel“. Aus Carstens Sicht verfügt der Aufsteiger aus Essen über eine große Begeisterung und agiert als typischer Aufsteiger. „Sie gehen mit enormem Einsatz zu Werke, besitzen ein gutes Tempospiel und eine clevere Organisation. Für uns wird die mentale Seite am wichtigsten sein, weil das Spiel natürlich auch eine Nervenschlacht sein wird. Wer die Ruhe bewahrt und in ein positives Fahrwasser kommt hat die besten Chancen auf den Erfolg“. Der Schlüssel um das gute Spielsystem und die große Laufbereitschaft der Essener zu stoppen, ist der eigene Spielplan, welcher der Mannschaft die nötige Sicherheit wiedergibt. Der Spielplan wurde im Training mit einer Vielzahl an Spielsituationen und viel Mannschaftstaktik einstudiert, damit das Team seine Sicherheit schon im Training zurückerlangt. „Jetzt haben wir wieder die Gelegenheit zu zeigen, dass wir es besser können als gegen Ludwigshafen“ blickt Carstens optimistisch auf das kommende Duell gegen den TuSEM.

Personal: Christoph Reißky laboriert weiterhin an seiner Schulterverletzung. Auch für Juri Knorr kommt ein Comeback nach seiner Corona-Infektion noch zu früh. Er wird sich wahrscheinlich in den nächsten Tagen einer Reihe körperlicher Tests im HDZ Bad Oeynhausen unterziehen, um mögliche körperliche Folgeschäden auszuschließen. Erst bei einer, aus medizinischer Sicht,  unbedenklichen Wiederaufnahme des Leistungssports und nach Absprache mit Teamarzt Arndt Middelschulte, wird Juri wieder zum Kader dazustoßen können.

Spieltagspartner: Bei den Spielen gegen TuSEM Essen werden wir von unserem Team 17 Partner MEYER-JUMBO Logistics unterstützt!

© GWD Minden – web

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