Wir empfangen die TSV Hannover-Burgdorf
Bundesliga | 27. Dez 2019

Es ist ein Spiel, bei dem der sportliche Aspekt schon beinahe in den Hintergrund gerät. Wenn GWD Minden die TSV Hannover-Burgdorf am 29. Dezember (16 Uhr) empfängt, schwingt eine Menge Wehmut mit. Zum letzten Mal wird das GWD-Team dann in der KAMPA-Halle auflaufen, die fast 50 Jahre lang Heimat der Grün-Weißen in der Handball-Bundesliga gewesen ist.

Schon seit Tagen ist die Partie ausverkauft, alle wollen noch einmal das Gefühl „KAMPA-Halle“ erleben. Wenn das Spiel auch sportlich zu einem bemerkenswerten Ereignis werden soll, werden die Gastgeber Einiges aufbieten müssen. Die TSV Hannover-Burgdorf hat sich in dieser Saison zu einem der Topteams der Liga gemausert und lange Zeit von der Tabellenspitze grüßen dürfen. Punktgleich mit dem THW Kiel liegen die „Recken“ aktuell auf dem zweiten Rang. Den direkten Vergleich beider Teams konnte der THW Mitte November aber klar mit 32:23 für sich entscheiden.

Spielerische Speerspitze der Niedersachsen ist Mittelmann Morten Olsen. Der Däne ist Denker und Lenker im Spiel und mit 92 Treffern auch die Nummer 2 in der vereinsinternen Torjägerliste. Nur National-Rechtsaußen Timo Kastening hat neun Mal häufiger getroffen.

Das sagt Frank Carstens: „Das ist schon ein besonderes Spiel am Sonntag in dieser Halle. Das ist ein Ergebnis, das für immer in den Geschichtsbüchern stehen wird. Rein sportlich müssen wir in der Anfangsphase deutlich präsenter sein als es in Flensburg der Fall war, sonst kommen wir für einen Sieg überhaupt nicht in Frage. Hannover ist eine Mannschaft, der im Moment einfach alles gelingt und die auf einer Welle der Euphorie schwimmt. Sie haben eine sehr variable Deckung, die sehr stark am Gegner orientiert ist. Morten Olsen ist der herausragende Spieler, in dessen Fahrwasser inzwischen aber auch alle anderen eine Riesenentwicklung gemacht haben.“

Personelle Situation: „Dafür, dass wir den 29. Dezember haben, geht es uns wirklich gut“, sagt Frank Carstens. Der Coach hat bis auf Juri Knorr (Operation an der Wurfhand) alle Spieler an Bord.

Tickets und Fans: Das Spiel ist bereits restlos ausverkauft. Auch an der Tageskasse wird nicht mehr mit Restkarten zu rechnen sein. Die Kassen sind allerdings geöffnet und bieten die Möglichkeit, Tickets für die Spiele in Lübbecke zu kaufen. Hier müssen sich die GWD-Fans nämlich sputen. Für die Partie gegen den THW Kiel (4. März) ist das Kontingent an Sitzplatzkarten schon fast vergriffen.

Besondere Aktionen: Das letzte Spiel in der KAMPA-Halle wird von der EDEKA präsentiert. Der GWD-Partner hat sich etwas Besonderes einfallen lassen und wird 1.800 T-Shirts mit einem KAMPA-Motiv für die Fans bereithalten. Die Shirts können zum Preis von 5 Euro gekauft werden, der Erlös kommt der GWD-Jugendarbeit zugute. Mit Fritz Spannuth und Otto Wenig sind zwei GWD-Veteranen dabei, die 1970 auch das erste Spiel in der Halle erlebt haben. Sie werden im Pauseninterview über die Vergangenheit plaudern.

© GWD Minden – bra

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