Vortmann stark im DHB-Dress
Bundesliga | 14. Jan 2014

Am erfreulichsten aus persönlicher Sicht dürfte das Länderspiel-Wochenende für Jens Vortmann gewesen sein. Der GWD-Keeper war mit der A-Nationalmannschaft nach Tunesien gereist und hatte dort zwei Partien gegen die Gastgeber bestritten. Beim Wiedersehen mit Ex-Trainer Sead Hasanefendic gab es für Vortmann zwar nur eine Niederlage (24:25) und ein Remis zu verbuchen, gerade im zweiten Match zeigte der gebürtige Berliner aber eine starke Leistung. Erst in letzter Sekunde konnten die Tunesier per Siebenmeter zum 23:23 (11:13) ausgleichen. Zuvor hatte Vortmann mit zahlreichen Paraden dazu beigetragen, dass die DHB-Auswahl über weite Strecken der Partie vorne lag. „Für uns war diese Reise mit einer relativ jungen Mannschaft Gold wert. Mit dem Ergebnis bin ich im Endeffekt zufrieden – wir haben zu viele freie Situationen nicht genutzt“, fällt auch das Fazit von Bundestrainer Martin Heuberger positiv aus.

Yves Kunkel hat mit den DHB-Junioren ein 4-Länder-Turnier in Hessen gewonnen. Das Team von Bundestrainer Markus Baur verlor dabei lediglich gegen Spanien mit 23:24 (6:12). In diesem Spiel erzielte Kunkel, ebenso wie beim 31:21-Erfolg über Frankreich, zwei Treffer. Zum 28:17-Sieg in der Partie gegen Portugal konnte der Linksaußen ein Tor beisteuern. Zu Beginn der letzten Woche hat für Kunkel die Grundausbildung bei der Bundeswehr begonnen. „Die ersten Tage im Dienst waren wohl knallhart und Yves ist nicht gerade ausgeruht zu den Spielen gefahren“, weiß GWD-Manager Horst Bredemeier zu berichten.

Für die beiden Mindener EM-Teilnehmer Christoffer Rambo und Vignir Svavarsson kam es gleich im ersten Turnierspiel zum direkten Aufeinandertreffen. Beim 31:26 (16:10)-Erfolg der Isländer traf Svavarsson einmal, während Rambo gar nicht zum Einsatz kam. „Er trainiert regelmäßig und hält sich fit. Mit Kent Tönnesen aus Wetzlar und dem jungen Harald Reinkind hat er aber zwei starke Konkurrenten auf seiner Position“, gibt GWD-Coach Goran Perkovac nach einem Telefonat mit seinem Mann im rechten Rückraum zu Protokoll.

Nenad Bilbija war bei den letzten Auftritten seines slovenischen Teams zum Zuschauen verdammt. Eine Muskelverletzung verhinderte das Mitwirken beim 31:23-Erfolg über die Schweiz in Schaffhausen. Beim 35:23 gegen die Ukraine fand Mindens „Längster“ keine Berücksichtigung. „Die Verletzung ist schon besser, aber es war eine Entscheidung des Trainers“, sagt Bilbija.

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