Viel Neues im Trainingslager
Allgemein | 31. Jul 2018

Vorbereitungszeit ist Trainingslagerzeit. Der intensive und kompakte Trainingsblock ist bei Profiteams aus dem Saisonkalender nicht mehr wegzudenken. In dieser Woche arbeitet auch GWD Minden abseits der Heimat an der Form für die Spielzeit 2018/2019.

„Wir wollten mal etwas Neues ausprobieren“, sagt Frank von Behren.  Nach vielen Jahren mit einem Sommer-Trainingslager in Barsinghausen, hat es das GWD-Team darum dieses Mal nach Ankum verschlagen. Im Sport- und Seehotel bereiten sich die Grün-Weißen seit Sonntagabend intensiv auf die neue Saison vor. Die etwa 35 Kilometer nördlich von Osnabrück gelegene Anlage haben auch schon Erstliga-Fußballclubs wie Werder Bremen und der Hamburger SV für sich entdeckt. „Das sind einfach tolle Bedingungen hier und man merkt, dass alle hier auf Sportler eingestellt sind“, schwärmt Trainer Frank Carstens. Der Coach bittet seine Schützlinge bis zu dreimal täglich zum Training. Einem kurzen Lauf vor dem Frühstück folgt die erste Handball-Einheit um 10 Uhr. Am Nachmittag geht es dann ein zweites Mal an die Bälle. Den Weg zur 1,5 Kilometer entfernten Trainingshalle legen die Spieler übrigens mit dem Fahrrad zurück.

Neu ist auch der Zeitrahmen des Trainingslagers. Waren es bislang drei Tage im Teamhotel, sind es mittlerweile vier. Die Grün-Weißen nutzen die zusätzliche Zeit vor allem für die Regeneration und zum Teambuilding. In diesem Sinne gab es am Dienstagnachmittag einen Ausflug zum 15 Kilometer entfernten Alfsee, wo sich die Handballer auf der Wasserskianlage ordentliche Noten verdienten, viel Spaß hatten und bei tropischen Temperaturen eine angenehme Abkühlung fanden. Besonderes Durchhaltevermögen bewies Savvas Savvas. „Egal ob noch Skier unter seinen Fußen waren oder nicht. Er hat die Leine nicht losgelassen“, berichtet Frank von Behren mit einem Augenzwinkern.

Gerade für die Neuzugänge sind die Tage in Ankum eine wertvolle Gelegenheit, sich in das Team einzufinden. Während Simon Strakeljahn und Maximilian Nowatzki schon seit längerem Teil der GWD-Familien sind, gilt es für Savvas Savvas, Kevin Gulliksen und Aliaksandr Padshyvalau in dieser Woche, möglichst schnell Anschluss zu finden. Da Trainer Frank Carstens die Zimmeraufteilung positionsspezifisch vorgenommen hat, ist für Aleks Padshyvalau momentan Dalibor Doder der erste Ansprechpartner. Kevin Gulliksen teilt sich das Doppelzimmer mit Max Staar und Savvas Savvas bildet zusammen mit Christoffer Rambo wahrscheinlich das wurfgewaltigste Gespann.

Die Mischung zwischen erfahrenen Spielern wie Dalibor Doder, Espen Christensen und Luka Zvizej und den jungen Nachwuchsleuten scheint zu stimmen. In Ankum ist eine konzentrierte Atmosphäre bei den Trainingseinheiten und eine angenehme Lockerheit in den Pausen zu spüren. Man darf gespannt sein, was das Team im Ligaalltag auf die Platte bringt und wie sich die Neuzugänge in die Mannschaft einfügen werden. „Das ist eine andere Situation als in den vergangenen Jahren, wo wir oft erfahrene Spieler verpflichtet haben. So gesehen haben wir jetzt etwas mehr Risiko, aber auch viel mehr Wachstumspotential“, sagt Trainer Frank Carstens. Wir können uns also auf eine interessante und spannende Saison freuen!

© GWD Minden – bra

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