Trotz Niederlage: Die Formkurve zeigt nach oben
Bundesliga | 04. Aug 2019

Mit einer 30:33-Niederlage gegen den Turniersieger Bergischer HC und dem abschließenden 3. Platz ist der Linden Cup in Gießen für GWD Minden zu Ende gegangen. Ungeachtet der Ergebnisse ist die Entwicklung des Teams positiv und Trainer Frank Carstens zieht ein zufriedenes Fazit.

„Das war ein richtig gutes Handballspiel“, urteilte der Coach nach dem offenen Schlagabtausch gegen den BHC. Durch Aliaksandr Padshyvalau waren die Grün-Weißen in der Stadthalle Linden in Führung gegangen und hatten vor dem Wechsel immer mal wieder die Nase vorn. Beide Teams glänzten vor allem durch Offensivaktionen und suchten schnell den Abschluss. „In der Defensive standen wir allerdings weniger gut“, so Carstens. Aber die Handballfans in Gießen sollte dies nicht stören und sie gingen bestens unterhalten beim 17:18-Rückstand aus Mindener Sicht in die Pause.

Im zweiten Durchgang spielte das GWD-Team weiterhin erfrischend auf, wurde aber nicht mehr mit einer Führung belohnt. „Da war der BHC insgesamt etwas abgezockter“, mussten die Dankerser vielleicht auch der Unerfahrenheit ihres jungen Teams Tribut zollen. Noch beim 26:26 (48.) waren die Grün-Weißen gleichauf, doch dann sorgte die Mannschaft von Sebastian Hinze mit vier Treffern in Folge für die Vorentscheidung. Auf 30:31 kamen die Ostwestfalen noch einmal heran, aber der Bergische HC machte mit seinen beiden letzten Toren den Sack zu.

Tore GWD: Marian Michalczik (10), Christoffer Rambo (5), Kevin Gulliksen (4), Max Staar (4), Lucas Meister (2), Miljan Pusica (2), Magnus Gullerud (1), Mats Korte (1), Aliaksandr Padshyvalau (1).
Im Tor: Espen Christensen (1.-30. mit 5 Paraden), Malte Semisch (31.-60. mit 6 Paraden).

© GWD Minden – bra

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