Tobby Glombek: Danke für elf Jahre als Betreuer!
Bundesliga | 10. Jun 2018

Charlie Sjöstrand, Nenad Bilbija, Aleksandar Svitlica und Sören Südmeier sind am Sonntag vor 3.000 Zuchauern in der KAMPA-Halle verabschiedet worden. Doch in der neuen Saison wird noch ein weiterer Stammgast auf der GWD-Bank fehlen: unser Mannschaftsbetreuer Tobias Glombek.

Im Oktober 2004 begann seine Liaison mit GWD Minden mit einem sechsmonatigen Praktikum in der GWD-Geschäftsstelle. Als Betreuer-Legende Gerhard Müller dann gut zwei Jahre später in den Ruhestand ging, kehrte Tobias Glombek zu den Grün-Weißen zurück und übernahm die Aufgaben von „Zahni“. Mit einer kurzen Unterbrechung war „Tobby“ seitdem so etwas wie die gute Seele der Mannschaft. Unzählige Mineralwasserkisten hat er in elf Jahren für die Spieler getragen, Hotels gebucht, sich um die Trikots gekümmert, Statistiken geführt und für die Verpflegung Sorge getragen. Seine Flachwitze waren in Mannschaftskreisen beliebt, aber auch gefürchtet. Auf den Teamfotos überraschte er Jahr für Jahr mit neuen Frisuren, die von raspelkurz bis zum Howard-Carpendale-Look alles zu bieten hatten.

Nun möchte Tobias, der als passionierter Kranzreiter bekannt ist, mehr Zeit für die Familie und seine beiden Töchter haben. An die Jahre bei GWD Minden denkt er gerne zurück: „Wir waren mit den beiden Physiotherapeuten Britta Wagner und Philipp Roessler sowie Teammanager Günter Gieseking immer ein tolles Team und es hat unheimlich viel Spaß gemacht. Ich bin vielen unterschiedlichen Menschen begegnet und habe dabei auch Einiges gelernt.“ Mit Richard Ratka, mit dem er zusammen den „Dienst“ bei den Grün-Weißen antrat, Ulf Schefvert, Sead Hasanefendic, Goran Perkovac und Frank Carstens hat Tobias fünf Trainer an seiner Seite gehabt. Arne Niemeyer, Stephan Just, Jan Fiete Buschmann, Evars Klesniks, Moritz Schäpsmeier und aus dem aktuellen Team Sören Südmeier sowie Dalibor Doder waren einige der Spieler, denen Tobias lange Jahre die Trikots bereit gelegt hat. „Alles feine und bodenständige Kerle, manche auch ein wenig verrückt – zumindest auf dem Spielfeld“, sagt Tobby über die Profis, zu denen er aber bewusst nie einen sehr engen Kontakt aufgebaut hat.

Natürlich ist auch ihm das „Wunder von Flensburg“ mit der anschließenden spontanen Nicht-Abstiegsfeier auf dem Hof Kelder besonders in Erinnerung geblieben. Auch die Geburt seiner ersten Tochter ist eng mit GWD verknüpft. Annemieke kam mit einiger Verspätung am Muttertag 2008 zur Welt und sorgte so dafür, dass Tobias das Derby gegen den TuS N-Lübbecke am Samstag davor nur aus der Ferne erlebte. Den Spagat zwischen Privatleben und GWD möchte Tobias Glombek nun nicht mehr machen. Er hat sich für die Familie entschieden und wird viele schöne Erinnerungen an seine Zeit bei GWD mitnehmen.

© GWD Minden – bra

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