Stichpunkte aus dem Trainingslager
Allgemein | 26. Jul 2017

Es ist mittlerweile schon ein fester Punkt im GWD-Vorbereitungskalender. Und auch in diesem Jahr haben wieder 16 Spieler, Trainer Frank Carstens, Betreuer Tobias Glombek, die beiden Physiotherapeuten Britta Wagner und Philipp Roessler sowie Frank von Behren ihr Quartier im Sporthotel „Fuchsbachtal“ in Barsinghausen bezogen. Noch bis Donnerstag bereitet sich das Team in der niedersächsischen Sportschule im Trainingslager auf die neue Saison vor. Was dort passiert, verraten wir gern!

Der Tagesablauf: Der Tag in Barsinghausen beginnt um 7.30 Uhr mit einer „Wake-Up-Einheit“ im Pool, eine halbe Stunde später wird bereits das Frühstück serviert. Das Vormittagstraining findet von 10.00 bis 12.00 Uhr statt. Nach dem Mittagessen um 12.30 Uhr haben die Spieler Pause. Dafür arbeitet das medizinische Team auf Hochtouren und kümmert sich um die Behandlungen. Um 17.00 Uhr geht es dann ein zweites Mal in die Halle. Das Abendessen um 20.00 Uhr ist dann der letzte Punkt auf dem Tagesplan.

Die Zimmer: Die Einteilung der acht Doppelzimmer hat Trainer Frank Carstens vorgenommen. Die beiden Torhüter Espen Christensen und Kim Sonne Hansen teilen sich ein Doppelbett, genauso wie die beiden Youngster Max Staar und Lukas Kister. Bei Magnus Gullerud und Christoffer Rambo dürfte vor allem norwegisch gesprochen werden, bei Dalibor Doder und Andreas Cederholm wohl schwedisch, Aleks Svitlica und Miljan Pusica unterhalten sich in montenegrinisch. Bunt gemischt geht es bei Anton Mansson und Mats Korte, Sören Sümeier und Nenad Bilbija sowie Charlie Sjöstrand und Maurice Paske zu.

Der Schweiß: Erschöpft, aber zufrieden wirken die Grün-Weißen nach der Trainingseinheit am Dienstagabend. „Man merkt schon, dass wir in den letzten Tagen und Wochen viel getan haben“, registriert auch Trainer Frank Carstens, dass die Belastungen nicht ganz spurlos an seinen Schützlingen vorüber gegangen sind. Ernsthafte Sorgen muss man sich aber nicht machen. Das bestätigt auch Britta Wagner aus der medizinischen Abteilung, die die Physis der Spieler als „erfreulich gut“ bezeichnet. Es sind lediglich ein „paar Kleinigkeiten“, um die sie und Philipp Roessler sich auf der Behandlungsbank zu kümmern haben.

Die Eistonne: „Da gibt es ein klares Nord-Süd-Gefälle“, sagt Britta Wagner. „Und auch ein Alt-Jung-Gefälle“, fügt Kollege Philipp Roessler hinzu. Die erfahrenen Skandinavier können die eiskalte Erfrischung nach den Trainingseinheiten also am besten über sich ergehen lassen. Einzige Ausnahme ist Mats Korte. Der Nachwuchsmann stellt auch im Kältebad seine ausgesprochene Coolness unter Beweis.

Der Kapitän: In einer internen Mannschaftssitzung wurde am Dienstagabend der neue Kapitän gewählt. Mit großer Mehrheit entschied sich das Team für Dalibor Doder. Der Schwede wird also in der kommenden Saison die Kapitänsbinde tragen und damit die Nachfolge von Moritz Schäpsmeier antreten.

Die Neuen: Mit Espen Christensen, Maurice Paske, Miljan Pusica, Andreas Cederholm und Anton Mansson gilt es in dieser Saison so viele neue Spieler zu integrieren, wie schon seit Jahren nicht mehr. Auch junge Leute wie Max Staar und Lukas Kister haben zwar schon Bundesligaluft geschnuppert, sind in diesem Jahr aber erstmals von Beginn an dabei. „Die müssen jetzt natürlich erst einmal in die Grundzüge unseres Spiel eingeweiht werden“, sagt Frank Carstens. Es sei Aufgabe der Mittelleute, ihre Nebenmänner mit den einstudierten Spielzügen vertraut zu machen, so der Coach. „Aber das läuft gut“, ist das zufriedene Fazit.

Die nächsten Tage: Noch bis zum Mittagessen am Donnerstag werden die Grün-Weißen in Barsinghausen bleiben. Am Nachmittag haben die Spieler frei, dafür wird am Freitag in der KAMPA-Halle noch zweimal trainiert. Am Wochenende stehen dann die ersten Testspiele auf dem Programm. Am Samstag in Springe (18.00 Uhr) und am Sonntag in Verden gegen Wilhelmshaven (16.00 Uhr) wird sich das neuformierte Team dann zum ersten Mal im Wettkampf präsentieren.

© GWD Minden – bra

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