Spielo Cup: GWD kämpft um Platz drei
Bundesliga | 10. Aug 2019

GWD Minden bleibt beim diesjährigen Spielo Cup nur das Spiel um Platz drei. Die Co-Gastgeber unterlagen im ersten Halbfinale dem HSC 2000 Coburg mit 20:23 (8:10) und treffen morgen auf den SC DHfK Leipzig. Den Turniersieg machen in einem reinen Zweitliga-Duell der HSC Coburg unter der TuS N-Lübbecke unter sich aus.

Schon beim Linden-Cup in Gießen hatte das GWD-Team gegen den HSC 2000 Coburg den Kürzeren gezogen und auch im erneuten Aufeinandertreffen begann es für die Grün-Weißen nicht verheißungsvoll. Mit 1:4 lag das Team von Frank Carstens schnell hinten und tat sich ohne die verletzten Magnus Gullerud und Aliaksandr Padshyvalau dabei vor allem im Abschluss schwer. Am besten kam noch Miljan Pusica mit der Coburger Defensive zurecht und sorgte mit drei Treffern in der Anfangsviertelstunde dafür, dass die Ostwestfalen ein wenig aufrückten. Aber wirklich gut ins Spiel fanden die Mindener nicht. Über die Abwehr versuchte man sich in die Partie zu kämpfen und wurde nach 24 Minuten mit dem Ausgleich zum 8:8 durch Christoffer Rambo belohnt. Mehr war in diesem Spiel jedoch nicht drin. Wie schon zuvor scheiterten die grün-weißen Angreifer wieder reihenweise am starken Jan Kulhanek im HSC-Tor. Nicht unverdient nahmen die Coburger so eine 10:8-Führung mit in die Kabine.

Auch nach dem Wechsel produzierte das GWD-Team mehr Fehler als die Coburger auf der Gegenseite. Der Zweitligist ließ sich nicht lange bitten und nutzte die Schwächen der Grün-Weißen gnadenlos aus. Beim 11:16 (40.) und 12:17 war der HSC auf fünf Tore enteilt und die Dankerser inzwischen dezimiert, weil Marian Michalczik nach einem Foulspiel die Rote Karte gesehen hatte. Der Neu-Kapitän verfolgte in den verbliebenen 20 Minuten wie bei seiner Mannschaft weiterhin viel Sand im Getriebe war: „Offensiv waren wir heute einfach zu statisch und hatten zu viele technische Fehler. Wir haben zwar versucht, uns über eine bewegliche Abwehr ran zu kämpfen, aber im Abschluss war das einfach nicht ausreichend.“ Ein missglückter Steilpass von Joscha Ritterbach auf den einteilten Kevin Gulliksen in der 57. Minute war sinnbildlich für den glücklosen Auftritt der Mindener. Zumindest für Justus Richtzenhain endete die Partie versöhnlich: Der Youngster erzielte den 20:23-Endstand.

Stimmen zum Spiel:
Frank Carstens: „Das war eine ernüchternde Vorstellung im Angriff. Uns hat die Disziplin gefehlt. Daran müssen wir jetzt arbeiten, damit wir in die gute Spur der letzten Wochen zurückfinden.“

Torschützen GWD: Christoffer Rambo (4), Marian Michalczik (3), Miljan Pusica (3), Joscha Ritterbach (3), Savvas Savvas (3), Kevin Gulliksen (2), Lucas Meister, Justus Richtzenhain (1).
Im Tor: Malte Semisch (1.-60. mit 13 Paraden), Espen Christensen (bei Siebenmetern).

Spielfilm:1:3 (5.), 3:5 (10.), 5:7 (15.), 6:8 (20.), 8:9 (25.), 8:10 (30.), 10:11 (35.), 11:16 (40.), 14:18 (45.), 16:20 (50.), 17:22 (55.), 20:23 (60.).

Strafminuten: Michalczik (30.) – Schröder (12.), Timm (24.).
Rote Karte: Marian Michalczik (39.)

Schiedsrichter: Lucas Hellbusch und Darnel Jansen

© GWD Minden – bra

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