Spiel Cup: GWD erkämpft sich Platz drei
Bundesliga | 13. Aug 2017

Am Ende war der Wille, das Derby zu gewinnen doch größer. GWD Minden hat sich im kleinen Finale des Spielothek Cup gegen den TuS N-Lübbecke lange schwer getan, konnte dann aber einen knappen 26:25 (12:12)-Erfolg feiern.

Ohne Anton Mansson, der über Knieprobleme klagt und am Montag untersucht werden soll, begann das GWD-Team zwar schwungvoll, wusste aber insbesondere im Überzahlspiel vor dem gegnerischen Tor nicht zu überzeugen. So war die zwischenzeitliche 5:3-Führung schnell dahin und beide Kontrahenten bewegten sich lange Zeit auf Augenhöhe. Starke Torhüteraktionen prägten das Bild auf beiden Seiten. Es waren vor allem aber die Grün-Weißen, die sich bei Espen Christensen bedanken konnten, dass der Vorsprung des TuS nie mehr als zwei Treffer betrug. Bis zu gegnerischen Neunmeterlinie sah das Spiel der Dankerser gut aus, dann schlichen sich Fehler ein. Anspiele an den Kreis gelangen höchst selten, im Torabschluss fehlten Präzision und Konzentration. „Wir waren von der Spielanlage die bessere Mannschaft, aber mit der Chancenauswertung können wir nicht zufrieden sein. Bei den entscheidenden Aktionen hat oft das letzte Quentchen gefehlt“, benannte Trainer Frank Carstens nach der Partie die Dinge, die seinem Team auch schon vor der Pause Probleme bereitet hatten.

Auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild in der Merkur Arena nicht. Dem starken Peter Tatai und der Abschlussschwäche der Grün-Weißen gesellte sich nun auch noch das Pech hinzu. Ein paar Mal schepperte es ordentlich am Gehäuse des TuS, der zehn Minuten nach dem Wechsel mit 17:15 in Front lag. Das GWD-Team, das nicht an die gute Leistung aus dem Halbfinale am Samstag anknüpfen konnte, bekam Spiel und Gegner nicht richtig in den Griff und überließ den Hausherren in dieser Phase das Feld. Erst nach der Einwechslung von Espen Christensen meldeten die Gäste wieder Ansprüche auf den Sieg an. Die Carstens-Sieben mobilisierte noch einmal alle Kräfte und kam durch Charlie Sjöstrand 40 Sekunden vor dem Ende zum schmeichelhaften, aufgrund der kämpferischen Vorstellung aber nicht unverdienten, 26:25. Für Mindens Sportlichen Leiter Frank von Behren zählte vor allem des Ergebnis: „Es war wichtig, dieses Spiel zu gewinnen und ein Zeichen zu setzen. Natürlich stören mich die vielen technischen Fehler, aber ich führe das darauf zurück, dass die Jungs nach der Trainingswoche auch einfach ein wenig müde waren.“

Torschützen GWD: Sören Südmeier (5), Aleksandar Svitlica (5), Andreas Cederholm (3), Dalibor Doder (3), Christoffer Rambo (3/1), Marian Michalczik (2), Magnus Gullerud (2), Charlie Sjöstrand (2), Mats Korte (1).
Im Tor: Espen Christensen (1.-30. und 47.-mit 11 Paraden, davon 1 Siebenmeter), Kim Sonne Hansen (30.-47. mit 1 Parade).

Spielfilm: 1:1 (5.), 3:5 (10.), 8:7 (15.), 10:8 (20.), 12:11 (25.), 12:12 (30.), 13:14 (35.), 17:15 (40.), 19:17 (45.), 22:20 (50.), 23:24 (55.), 25:26 (60.).

Strafminuten: Rambo (40.).

© GWD Minden – bra

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