So kann es weitergehen!
Saison 14/15 Spielberichte | 27. Mrz 2015

Die Partie in der mit knapp 3.200 Zuschauern gut gefüllten KAMPA-Halle hatte von Anfang an einen hohen Unterhaltungswert. Aus Sicht der Gastgeber, die ohne Nenad Bilbija und den grippekranken Moritz Schäpsmeier angetreten waren, hatte diese Tatsache allerdings nicht nur positive Aspekte. Nach einem kuriosen Treffer von Dalibor Doder und dem Anfangstor durch Arne Niemeyer lagen die Grün-Weißen nämlich schnell mit 2:4 hinten und zeigten dabei einige Unstimmigkeiten im Angriffsspiel. Auch die Defensivabteilung der Grün-Weißen wirkte zunächst noch nicht ganz ausgeschlafen. Das 4:5 (12.) durch Aleksandar Svitlica resultierte dann endlich aus einer feinen Kombination mit Christoffer Rambo. Die Dankerser fanden ins Spiel, glichen mehrfach aus und kamen durch Yves Kunkel nach einem Kontertor beim 9:8 (19.) zu ihrer ersten Führung. Der blendend aufgelegte Dalibor Doder verzückte die Fans gleich reihenweise mit seinen „Zaubertoren“ und führte sein Team beim 14:10 (25.) zu einem Vier-Tore-Vorsprung. Inzwischen hatte auch die GWD-Abwehr wieder deutlich an Stabilität gewonnen. Diese Entwicklung und neun Paraden von Gerrie Eijlers waren der Garant für eine 16:12-Halbzeitführung.

Dass dieses Resultat auch im zweiten Durchgang noch einige Minuten Bestand hatte, war ein Beleg für die eklatante Abschlussschwäche beider Teams. Erst nach sechs Minuten gelang Dalibor Doder das erste Tor nach dem Wechsel. Den Grün-Weißen gelang es, diesen Vorsprung auch in der Folgezeit zu halten, doch die Nerven der GWD-Fans wurden dabei aufs Ärgste strapaziert. Licht und Schatten wechselten sich bei den Mindenern ab, einige Angriffe verpufften wirkungslos. Die Hausherren konnten sich glücklich schätzen, dass auch die Gäste aus der niedersächsischen Landeshauptstadt keineswegs effektiver agierten. So entspannten sich spätestens nach 50 Minuten die Gesichtszüge aller GWD-Anhänger. Dann nämlich lagen die Hausherren bereits mit neun Treffern (25:16) in Front und schickten sich an, einen der höchsten Saisonerfolge unter Dach und Fach zu bringen. Den Gastgebern gelang mittlerweile fast alles. Yves Kunkel traf zur ersten Zehn-Tore-Führung (29:19), Florian Freitag erzielte Treffer Nummer 30 für seine Farben. Mit ein wenig mehr Konzentration in den Schlussminuten wäre auch am Ende ein Zehn-Tore-Sieg möglich gewesen. Mit dem 31:22 dürfte an der Weser aber sicherlich auch jeder zufrieden gewesen sein!

Stimmen zum Spiel:
Frank Carstens:
„Wir haben noch einen langen Weg zu gehen. Wir müssen jetzt weiter fokussiert bleiben. Natürlich haben wir jetzt zweimal gute Leistungen gezeigt. Wir haben heute sehr, sehr gut verteidigt und versucht, jedes Tor mitzunehmen, das wir kriegen können. Unsere beiden Spielmacher haben heute tolle Leistungen gebracht, die wirklich geholfen haben.“

Christopher Nordmeyer: „Wir haben heute nicht so gute Voraussetzungen gehabt durch die vielen Ausfälle. Aber trotzdem hat heute Vieles gefehlt, das wir hätten zeigen müssen, um dieses Spiel zu gewinnen. Das war eine schwache Leistung von uns und eine verdiente Niederlage.“

Torschützen GWD: Aleksandar Svitlica (10/3), Dalibor Doder (9), Yves Kunkel (4), Christoph Steinert (4), Arne Niemeyer (2), Florian Freitag (1), Marco Oneto (1).
Im Tor: Gerrie Eijlers (1.-60. mit 20 Paraden davon 1 Siebenmeter), Jens Vortmann (bei 3 Siebenmetern).

Torschützen TSV: Lars Lehnhoff (10/6), Runar Karason (4/1), Juan Andreu (2), Filip Mirkulovski (2), Sven-Sören Christophersen (1), Olafur Gudmundsson (1), Joakim Hykkerud (1), Kai Häfner (1).
Im Tor: Nikolai Weber (1.- 30. mit 12 Paraden davon 1 Siebenmeter).

Spielfilm: 2:2 (5.), 3:5 (10.), 6:7 (15.), 10:8 (20.), 14:10 (25.), 16:12 (30.), 16:12 (35.), 20:14 (40.), 22:16 (45.), 24:16 (50.), 29:19 (55.), 31:22 (60.).

Strafminuten: Steinert (7.), Jernemyr (16.), Kozlina (35.), Freitag (45.), Torbrügge (51.) – Kastening (21.), Hykkerud (27.), Karason (31., 45.), Andreu (38.), Karasov (45.).
Zuschauer: 3.190

Schiedsrichter: Fabian Baumgart und Sascha Wild

  

 
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