Ostwestfälisches Duell die Zweite
Bundesliga | 22. Okt 2013

Der TBV Lemgo darf mit seinem Start in die neue Spielzeit zufrieden sein. Die Mannschaft von Ex-Mindener Niels Pfannenschmidt steht mit 8:12 Zählern im Mittelfeld der Tabelle, was durchaus respektabel für die junge Truppe ist. Zwar liegt der letzte Punktgewinn schon etwas zurück, aber das Programm hatte es in den letzten Wochen mit Flensburg, den Rhein-Neckar Löwen und Berlin auch in sich. Das Team aus Lippe ist daher sicherlich heiß auf ein Erfolgserlebnis. Zusätzlich motiviert sollten zudem Finn Lemke (RL), Timm Schneider (RM), Hendrik Pekeler (KL) und Thomas Bauer (TW) sein, die ins Aufgebot der deutschen respektive österreichischen Nationalmannschaft berufen wurden. „Lemgo hat eine klare Hierarchie und spielt einfach einen schnellen, unbekümmerten Handball. Außerdem haben sie mit der Verpflichtung von Herth alles richtig gemacht“, lobt GWD-Coach Goran Perkovac den kommenden Gegner. Darüber hinaus wird für Mittwoch die Rückkehr von Rolf Hermann erwartet, der die letzten Spiele aufgrund einer Zahnentzündung verpasst hat. Wahrlich nicht die schlechteste Voraussetzung, um die nächste Runde zu erreichen.

Genau da wollen die Grün-Weißen auch hin. Außer Moritz Schäpsmeier, nach dessen Ausfall bisher noch kein adäquater Ersatz gefunden werden konnte, stehen dafür alle Mann bereit. Im Vergleich zur Bundesliga-Partie müssen die Mindener vor allem das schnelle Spiel des TBV unterbinden. „Wir haben uns gut vorbereitet und die Fehler aus dem ersten Spiel analysiert. Unser Ziel ist es, insbesondere in der Schlussphase weniger einfache Tore zu bekommen und im Angriff effektiver zu sein. Lemgo hat sehr große Spieler, die wir ins Laufen bringen wollen, um dann die Eins-gegen-eins-Situation zu suchen“, sieht Perkovac die Schlüssel zum Erfolg. Ansonsten gilt es, an die anständige Leistung in Hamburg anzuknüpfen. Was bisher auf jeden Fall immer gepasst hat, ist die Einstellung der Mannschaft, gerade beim 31:31-Unentschieden gegen die Lipperländer boten die Grün-Weißen eine tadellose kämpferische Leistung. Es wird nun langsam wirklich Zeit, dass sie sich dafür belohnen und den zweiten Sieg in einem Pflichtspiel diese Saison einfahren.

Das wäre natürlich auch im Hinblick auf die Partie gegen Wetzlar am Sonnabend wünschenswert. Gelingen kann es allerdings nur, wenn die Mindener sechzig Minuten lang voll bei der Sache sind und ihren Killerinstinkt endlich wiederentdecken.

© GWD Minden – rok

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