Niederlage ohne Gegenwehr gegen den THW Kiel
Saison 20/21 Bundesliga Spielberichte | 01. Nov 2020

Die Reise an die Ostsee hatten sich die Mindener anders vorgestellt. Vor der Länderspielpause kassiert GWD die bisher höchste Saisonpleite beim THW Kiel. Bei der 41:26-Niederlage (23:16 zur Halbzeit) hatte die Mannschaft dem Rekordmeister nichts entgegenzusetzen.

In der ersten Viertelstunde ließen sich die Mindener nicht abschütteln und kamen vor allem über Außen zu einfachen Toren. Max Staar begann gemeinsam mit Joscha Ritterbach. Sie netzen dem Gastgeber die ersten fünf Tore ein.

Doch der THW verteilte heute keine Geschenke und erlaubte sich nur selten Fehler. Die nahezu in Topbesetzung auflaufenden Kieler, schenkten GWD keinen Ball. Somit war die Abwehr der Grün-Weißen gefragt und die nötige Härte in den Zweikämpfen gefordert. Ballgewinne mussten her. Doch diese blieben aus. Trainer Frank Carstens nahm folglich in der 15. Minute eine Auszeit, um den zunehmenden Fehlern im Mindener Spiel vorzubeugen. Dies konnte die Mannschaft anschließend aber nur bedingt umsetzen. Leichte Ballverluste im Angriff der Gäste kamen hinzu, wodurch die Kieler ihren Vorsprung deutlich ausbauen konnten. Zur Pause stand es verdient 23:16 für die Hausherren.

In der zweiten Hälfte gelang auf Seiten der Grün-Weißen nur noch wenig. Die meisten Angriffe endeten in technischen Fehlern oder Paraden von Niklas Landin im Kieler Tor. Es folgten viele Gegenstöße der Zebras, denen GWD nur noch nachlaufen konnte. Der THW spielt außerdem jeden Angriff auf den Punkt genau, wodurch den Gästen keine Chance blieb, die Tordifferenz zu minimieren.

Die kommende Länderspielpause gibt den Mindener Jungs Gelegenheit, diese klare Niederlage zu verarbeiten. Als nächster Gegner kommt der Bergische HC am Donnerstag, den 12.11.2020 in den Mühlenkreis.

Stimmen zum Spiel:

Frank Carstens: Wir hatten uns eine Menge vorgenommen und konnte es nicht umsetzen. Es kann sein, dass uns Kiel mit ihrer 6:0-Deckung etwas überrascht hat. Das ist aber nicht der Rede wert. Über 60 Minuten hat unsere Defensivleistung nicht überzeugt. Man braucht die nötige Gegenwährung und Aggressivität, um gegen den THW zu bestehen. Das hat keiner von uns heute gezeigt.“

Juri Knorr: „Ich habe keine Worte. Wir sind überrannt worden und hatten Kiel nichts entgegenzusetzen. Jeder Ball der Kieler war drin. Nach der Halbzeit hatten nichts mehr zu verlieren und wollten noch einmal zeigen, was in uns steckt. Das ist uns leider nicht gelungen.“

Torschützen GWD: Joscha Ritterbach (5), Juri Knorr (5/2), Max Staar (5), Lucas Meister (4), Justus Richtzenhain (2), Christian Zeitz (1), Christoffer Rambo (1), Mats Korte (1/1), Aliaksandr Padshyvalau (1), Doruk Pehlivan (1).
Im Tor:
Carsten Lichtlein (1. – 17. mit 2 Paraden), Malte Semisch (18.- 60. mit 6 Paraden, davon 1 Siebenmeter).

Torschützen THW: Harald Reinkind (8), Niclas Ekberg (8/5), Hendrik Pekeler (7), Domagoj Duvnjak (5), Rune Dahmke (4), Oskar Sunnefeldt (3), Patrick Wiencek (3), Sander Sagosen (2), Pavel Horak (1).
Im Tor: Dario Quenstedt (1.- 30. mit 4 Paraden), Niklas Landin (31.- 60. mit 12 Paraden, davon 2 Siebenmeter).

Zeitstrafen: Pehlivan (12.), Ritterbach (41.), Richtzenhain (44.)

Spielfilm: 3:2 (5.), 6:4 (10.), 10:7 (15.), 15:9 (20.), 19:12 (25.), 23:16 (30.), 26:17 (35.), 29:18 (40.), 34:18 (45.), 38:22 (50.), 40:25 (55.), 41:26 (60.)

Schiedsrichter: Sascha Standke, Steven Heine

Zuschauer: 0

Spieltagspartner: Bei den Spielen gegen den THW Kiel werden wir von Swirl, den Profis für praktische Sauberkeit unterstützt.

© GWD Minden – vog / Foto: Sascha Klahn

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