Mannschaft der Woche
Bundesliga | 28. Okt 2014

Tor: Rudolf „Rudi“ Braun: Beim Eishockey spricht man von einem „Shutout“ wenn ein Keeper über die gesamten 60 Minuten keinen Puck passieren lassen musste. Beim Handball ist das ungleich schwerer, trotzdem reicht Rudis Leistung an einen Shutout heran. Sage und schreibe 34 Minuten lang kassierte der B2-Torwart im Spiel gegen Handball Bad Salzuflen keine Bude und hielt seinem Team beim 20:7-Sieg den Rücken frei.

LA: Jonas Gertges: Auf leisen Sohlen kam der Linksaußen beim 31:25-Auswärtssieg der A2 gegen Bielefeld/Jöllenbeck daher. So leise, dass es selbst Trainer Christoph Klinkenberg erst bei der Durchgabe der Torschützen auffiel, dass der Flügelflitzer neun Mal getroffen hatte. „Ist mir gar nicht aufgefallen“, grübelte „Klinke“, ehe die Erleuchtung kam: „Ach ja, der ist ja die meisten TGs gelaufen.“

RL: Florian Stallmann: Vor der Saison von der HSG Hüllhorst zu den Grün-Weißen gewechselt, kommt der Junge mit den überragenden athletischen Fähigkeiten bei der C1 von Trainerin Konny Kunisch immer besser zur Geltung. „Er hat sich nun in unser Spielsystem eingefunden“, so Kunisch. Und zwar so gut, dass Florian beim 47:17-Sieg gegen Spenge/Lenzinghausen gleich elf Mal zuschlug und ordentlich die Kreisläufer fütterte.

RM: Lukas Kister: Und wieder ein Wiederholungstäter in der Sieben des Tages! Beim Derbysieg über die JSG NSM-Nettelstedt der B1 ließ sich Lukas auch nicht von einer kurzen Deckung aus dem Konzept bringen. Sieben Treffer und der Derbysieg sind zwei gewichtige Gründe für die Nominierung.

RR: Artjom Antonevitch: „Arti“ kommt in den letzten Wochen immer besser in Schwung und überzeugte in der 2. Mannschaft mit einer blitzsauberen Wurfausbeute. Zehn Versuche für acht Treffer und ein souveräner 34:28-Auswärtssieg in Wiesbaden. Quasi zwei selbst gemachte Geschenke zu seinem 21. Geburtstag. Glückwunsch und weiter so!

RA: Ronan Uhlig: Der Junge aus der C1-Jugend musste in den vergangenen Wochen leiden. Auf gwd-online.de wurde der Rechtsaußen als „Ronan Ohlig“ geführt. Vielleicht mit ein bisschen Wut im Bauch netzte der Linkshänder gegen Lenzinghausen/Spenge (47:17-Sieg) satte acht Mal.

KM: Justus Richtzenhain: Ständiger Unruheherd und neben Lukas Kister, bester Mann im Derby gegen NSM-Nettelstedt. Nutzte die sich bietenden Räume zu eigenen Toren oder war oft nur auf Kosten einer Marke zu stoppen. Erzielte das 22:15 bei drohendem Zeitspiel sogar aus dem Rückraum.

©  GWD Minden – CB

Harting Melitta Porta Möbel e.on GWD Pool
Wago EDEKA Barre Mindener Tageblatt WEZ Gufried Hummel Select HDZ-NRW Stadt Minden AS Sport