Knorr, Meister und Gulliksen kämpfen um EM-Ticket
Allgemein | 27. Apr 2021

Die LIQUI MOLY HBL legt eine Pause ein, stattdessen geht es für die Nationalteams in Europa um die Qualifikation für die EHF Euro 2022. Aus dem GWD-Lager sind darum Juri Knorr, Lucas Meister und Kevin Gulliksen auf Länderspielreise.

Auf der Zielgeraden der EM-Qualifikation trifft die deutsche Nationalmannschaft am Donnerstag (16:10 Uhr, live in der ARD) auf Bosnien-Herzegowina und beim Heimspiel am Sonntag (18.00 Uhr, live bei Sport1) auf Estland. Nach vier Siegen hat das Team von Alfred Gislason den ersten Platz in der Qualifikationsgruppe 2 bereits sicher. Der Lehrgang des DHB-Teams startet zu Wochenbeginn in Frankfurt. Für den 21-köpfigen Kader hat Alfred Gislason eine Mischung aus Routiniers und Rookies nominiert. „Wir haben in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele wenig Zeit, befinden uns aktuell aber auch in einer Phase mit hoher Belastung für die Spieler. Deshalb haben wir den Kreis ein wenig vergrößert, denn Lehrgang und Länderspiele sind für uns wertvoll“, sagt Bundestrainer Alfred Gislason. „Ich bin froh, noch einmal mehr Spieler im Training sowie gegen Bosnien-Herzegowina und Estland sehen zu können.“ Juri Knorr bildet zusammen mit dem Leipziger Philipp Weber das Gespann auf der Mittelposition.

In der Gruppe 6 belegt Norwegen mit vier Punkten aktuell den zweiten Platz hinter Weißrussland. Mit zwei Spielen gegen Lettland (28. und 29. April) und der Partie gegen Italien (2. Mai) wartet auf die Skandinavier mit Kevin Gulliksen in der Schlussrunde ein Mammutprogramm. Ob Tabellenführer Weißrussland seine beiden Partien gegen Italien und Lettland mit GWD-Mann Aliaksandr Padshyvalau bestreiten wird, ist noch fraglich. Der Spielmacher ist schon seit zwei Wochen verletzt.

Nach mehrmonatiger Verletzungspause schnuppert auch Lucas Meister wieder internationale Luft. Der Kreisläufer steht im Kader der Schweizer für die Spiele gegen Weltmeister Dänemark (Mittwoch) und Nordmazedonien (Sonntag). „Ob und wie viel ich da spiele, müssen wir aber noch schauen“, sagte Meister. Die Eidgenossen belegen aktuell den dritten Platz in der Gruppe 7, jeweils zwei Zähler hinter ihren nächsten Gegnern.

© GWD Minden – bra

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