Update – Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus bei GWD Minden
Allgemein | 16. Mrz 2020

Stand Montag 16.03.2020 15:00 Uhr: LIQUI MOLY HBL stimmt weiteres Vorgehen ab, Saison ist weiterhin ausgesetzt

Im Rahmen einer mehrstündigen Telefonkonferenz, an der alle 18 Erstligisten, das HBL-Präsidium und die Mitarbeiter der HBL GmbH teilnahmen, wurde heute über konkrete Maßnahmen und das weitere Krisenmanagement diskutiert, um den sportlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie bestmöglich entgegentreten zu können.

Der deutsche Profihandball hat kurzfristige und langfristige Folgen für den Sport abgeschätzt und das weitere Vorgehen abgestimmt.

In diesem Zuge wurde ein Managementfahrplan zur Erfassung des zu erwartenden wirtschaftlichen Schadens und zur Eindämmung der wirtschaftlichen Risiken vorgestellt.

Die Klubs der LIQUI MOLY HBL stellen sich den organisatorischen und ökonomischen Herausforderungen und werden dabei auch die Instrumente, die der Gesetzgeber zur Regulierung von wirtschaftlichen Schäden und Unwägbarkeiten zur Verfügung stellt, nutzen. Hier stehen die Klubs der LIQUI MOLY HBL wie viele andere Unternehmen vor nie dagewesenen Herausforderungen.

Die HBL hält zudem an ihrem Beschluss des Präsidiums fest, die Saison nach Möglichkeit zu Ende zu spielen. Dies ist allerdings von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und den damit in Zusammenhang stehenden politischen, gesetzlichen und behördlichen Rahmenbedingungen abhängig. Die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung hat dabei selbstverständlich höchste Priorität.

Alle Teilnehmer unterstrichen ihre große Bereitschaft, die sportliche und wirtschaftliche Krise aus eigenen Kräften zu bewältigen. Damit dies gelingen kann, ist größtmögliche Solidarität untereinander unabdingbar. Alle Beteiligten sind nun gefordert, ihren Beitrag zur Sicherung von Stabilität und Zukunft des professionellen Handballs zu leisten.

Die HBL begrüßt ausdrücklich den hohen Einsatz der politischen Institutionen und Behörden. Der deutsche Klubhandball ist sich seiner gesamtgesellschaftlichen Verantwortung bewusst und nimmt diese auf vielfältige Weise wahr.

Die Handball-Bundesliga GmbH wird sich auch weiterhin mit den zuständigen Institutionen intensiv austauschen und Klubs, Sponsoren, Medienpartner und Fans transparent informieren.

© LIQUI MOLY HBL

Stand Donnerstag 12.03.2020 18:00 Uhr: Spielbetrieb der LIQUI MOLY HBL bis mindestens Ende April ausgesetzt

Die Handball-Bundesliga GmbH setzt aufgrund der aktuellen bundesweiten Corona-Epidemie-Entwicklung und der damit einhergehenden behördlichen Entscheidungen mit sofortiger Wirkung den Spielbetrieb der Handball-Profiligen bis Ende April aus.

Die Aussetzung der Spieltage 28, 29 und 30 gilt in der obersten Spielklasse vorerst bis mindestens einschließlich 22. April diesen Jahres. Ziel ist es, den Spielbetrieb am 23. April wieder aufzunehmen, um die ausgesetzte Saison nach Möglichkeit beenden zu können. Die ausgefallenen Spieltage sollen im Mai nachgeholt werden.

Die Handball-Bundesliga GmbH wird sich mit den zuständigen Institutionen weiterhin bestmöglich abstimmen und Klubs, Sponsoren, Medienpartner und Fans transparent informieren.

© LIQUI MOLY HBL


Stand Mittwoch 11.03.2020 9:45 Uhr: GWD lässt Ticketverkauf ruhen

GWD Minden hat den Verkauf von Tickets für die Heimspiele in der LIQUI MOLY HBL zunächst einmal eingestellt. Die Grün-Weißen reagieren damit auf den jüngsten Erlass des Gesundheitsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen.

Laut Erlass sollen die örtlichen Behörden Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zu erwartenden Besucherinnen und Besuchern grundsätzlich absagen. Alternativ können sie beispielsweise bei sportlichen Großveranstaltungen eine Durchführung ohne Zuschauerbeteiligung prüfen. Bei Veranstaltungen mit weniger als 1.000 zu erwartenden Besucherinnen und Besuchern ist – wie bisher – eine individuelle Einschätzung der örtlichen Behörden der Veranstaltung erforderlich, ob und welche infektionshygienischen Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind. Dabei sind die Vorgaben des Robert-Koch Instituts zu beachten.

Für GWD Minden bedeutet es, dass die Bundesligaspiele auf jeden Fall nicht in dem geplanten Umfang durchgeführt werden können. Für eine genauere Einschätzung der Lage gilt es nun, die Entscheidungen der örtlichen Behörden und des Ligaverbandes abzuwarten, der am nächsten Montag zu einer außerordentlichen Ligaversammlung zusammenkommt. „Zum heutigen Zeitpunkt können wir erst nach dem Austausch mit den verantwortlichen Behörden und nach einer Entscheidung des Ligaverbandes verbindliche Aussagen über die Fortsetzung des Spielbetriebes treffen. Sobald wir eine ausreichende Entscheidungsgrundlage haben, werden wir unsere Fans und alle Interessierten mit den notwendigen Informationen versorgen. Im Moment können wir alle Beteiligten nur um Geduld und Besonnenheit bitten“, so GWD-Geschäftsführer Markus Kalusche.
Alle gekauften Tickets für die noch ausstehenden Spiele behalten zunächst einmal ihre Gültigkeit.

Der Verein bittet, von Anfragen am Telefon, via E-Mail oder in den sozialen Medien abzusehen.
Die Fans werden laufend über die aktuelle Entwicklung informiert.

© GWD Minden

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