Heimsieg nach verbissener Aufholjagd
Saison 20/21 Bundesliga Spielberichte | 23. Mai 2021

GWD Minden schließt mit dem 28:27-Heimsieg (14:16) gegen die TSV Hannover-Burgdorf die Lücke zum Tabellenmittelfeld. In der sehr kampfbetonenten Begegnung wird Mats Korte mit seinem finalen Wurf aus 38 Metern zum Matchwinner.

Das Duell der Tabellennachbarn war von Beginn an sehr intensiv. Beide Mannschaften lieferten sich einen regelrechten Kampf um jeden Ball. Die Grün-Weißen spielten im Angriff sehr geduldig bis sich klare Tormöglichkeiten ergaben. Die Abwehrreihen der Recken machten allerdings nur selten Räume frei. Würfe aus der Distanz waren somit das effektivste Mittel der Hausherren. Aber auch mit den Niedersachsen war zurechnen. Durch das variantenreiche Angriffsspiel und die Ballsicherheit der Gäste über alle Positionen hinweg, kamen die Ostwestfalen, trotz der hohen Laufbereitschaft, nur selten zu Ballgewinnen. Mitte der ersten Hälfte konnten sich die Recken zudem durch vermehrt auftretende Unkonzentriertheiten der Mindener erstmals absetzten. Die Carsten-Sieben erlebte zu diesem Zeitpunkt ihre wohl schlechteste Phase der Begegnung. Folglich ging Hannover durchaus verdient mit 10:14 (24. Spielminute) in Führung. Die Grün-Weißen ließen aber nicht locker und fanden durch ihr schnelles Topspiel mehr und mehr zurück in die Partie. Zur Halbzeit zeigt die Hallenuhr den 14:16-Pausenstand.

Was sich Ende des ersten Durchgangs ankündigte, setzte sich in den zweiten 30-Minuten weiter fort. Die Mindener Jungs steigerten ihr Tempo und waren von den Recken nur selten zu bremsen. Der halbzeitübergreifende 5:0-Lauf, angeführt vom schnellen Kevin Gulliksen, sorgte für den mittlerweile verdienten Ausgleich der Gastgeber zum 16:16 (34. Spielminute). Von nun an war es wieder das kampfbetonte Kopf-an-Kopf-Rennen aus der Anfangsphase, das bis zum Schluss an Spannung und Dramatik nicht zu überbieten war. Miro Schluroff und Christoffer Rambo waren mit ihrer Durchschlagskraft weiterhin treffsicher aus der Distanz und auch die Gäste gingen intensiver in die Zweikämpfe, woraus vermehrt Zeitstrafen resultierten. Bis kurz vor Schluss konnte sich allerdings keiner der beiden Kontrahenten entscheidend absetzten. In der letzten Spielminute waren die Recken im Ballbesitz. Die Abwehr der Ostwestfalen stand gewohnt kompakt und setzte die Gäste unter Zeitdruck. Es folgte der spielendscheidende Fehlpass der Recken, denn Mats Korte abfing und von der eigenen Grundlinie im Tor des Gegners zum Sieg einnetzte. GWD bejubelt den nächsten Heimerfolg und kann sich zudem weiter von den Abstiegsplätzen distanzieren.

Stimmen zum Spiel:
Frank Carstens:
„Wir haben im Moment hochintensive Fights und es wird immer schwieriger für die Spieler in diese Spiele hineinzukommen. Anfangs haben wir das noch sehr gut gemacht, aber mit den ersten schwierigen Aufgaben vor die uns Hannover heute gestellt hat, haben wir auch immer mehr Probleme bekommen. Dadurch, dass wir nach einer eigentlich guten Leistung trotzdem hinterlegen, wären wir mit einem Unentschieden am Ende auch sehr zufrieden gewesen. Das Glück, dass wir in der letzten Sezen dann noch haben, entschädigt uns aber für die ein oder andere Niederlage, die wir auf ähnliche Weise in dieser Saison kassiert haben.“

Carlos Ortega: „Ich muss mich bei meiner Mannschaft entschuldigen. Den Torwart herauszunehmen, war der Schlüsselfehler den ich heute gemacht habe. Das war heute der Grund für diese bittere Niederlage.“

Torschützen GWD:  Miro Schluroff (7), Kevin Gulliksen (7/2), Christoffer Rambo (5), Lucas Meister (2), Mats Korte (2), Juri Knorr (2), Christian Zeitz (1), Joshua Thiele (1), Simon Strakeljahn (1)
Im Tor: Malte Semisch (1.-60. mit 10 Paraden), Carsten Lichtlein (bei Siebenmetern mit 1 Siebenmeter-Parade).

Torschützen HAN: Ivan Martinovic (5/2), Johan Hansen (4/2), Martin Hanne (4), Ilja Brozovic (4), Vincent Büchner (3), Evgeni Pevnov (2)Hannes Feise (2), Nejc Cehte (1), Filip Kuzmanovski (1), Veit Mävers (1),
Im Tor: Domenico Ebner (1.- 36. mit 6 Paraden ), Urban Lesjak (36.- 60. mit 6 Paraden )

Zeitstrafen: Schluroff (22.), Zeitz (25.), Meister (38.) Rambo (51.) – Pevnov (29.), Hansen (48.), Brozovic (59.)

Spielfilm: 2:1 (5.), 5:5 (10.), 7:6 (15.), 10:12 (20.), 11:14 (25.), 14:16 (30.), 17:17 (35.), 18:20 (40.), 21:22 (45.), 22:23 (50.), 24:26 (55.),

Schiedsrichter: Robert Schulze und Tobias Tönnies

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