HARTING-Cup: Sie haben es wieder getan!
Bundesliga | 11. Aug 2018

Dritte Auflage, dritter Sieg! Der HARTING-Cup wird zum Erfolgsgaranten für GWD Minden. Die Grün-Weißen sorgten nach 2012 und 2013 auch in diesem Jahr dafür, dass der Pokal an der Weser bleibt. Das Finale gegen den Bergischen HC entwickelte sich zu einer klaren Angelegenheit für die Hausherren, die am Ende ein 28:26 (17:11) bejubeln konnten.

Die Gäste vom Bergischen HC bestätigten am Anfang den guten Eindruck vom Vortag und führten nach vier Minuten mit 3:1. Ein Doppelschlag von Magnus Gullerud und ein Treffer von Christoffer Rambo drehten dann aber den Spielstand zugunsten des GWD-Teams, das nun aus einer stabilen Abwehr heraus die Partie im Griff hatte. „Wir haben vor allem gegen den Kreis wirklich gut verteidigt und viele Ballgewinne gehabt“, so Frank Carstens. Bis zum 13:9 trafen die Grün-Weißen variabel von allen Positionen, hatten dabei in Marian Michalczik ihren Aktivposten. Der Halblinke sprühte, nachdem er im Halbfinale fast nur in der Abwehr agieren durfte, nur so vor Spielfreude und stand am Ende mit sieben Treffern in der Torschützenliste ganz oben.

Eine kurze Offensivflaute Mitte der ersten Halbzeit beendeten Dalibor Doder und Kevin Gulliksen mit zwei Treffern innerhalb von wenigen Sekunden und stellten beim 15:11 den alten Abstand wieder her. Zur Pause wurde es noch deutlicher: Miljan Pusica schickte sein Team mit dem Tor zum 17:11 in die Kabine.

Auch nach dem Wechsel ließ die Carstens-Sieben keine Zweifel darüber aufkommen, wer die Halle als Sieger verlassen sollte. Mit Andreas Cederholm auf der halbrechten Position und Aliaksandr Padshyvalau auf der Mitte setzten die Grün-Weißen ihre kontrollierte Spielweise fort. In der Abwehr erledigten vor allem Marian Michalczik und Miljan Pusica ihren Job mit Bravour. „Sie haben ihren Nebenleuten unheimlich viel Arbeit abgenommen“, lobt der Trainer die beiden Hünen. So setzten die Grün-Weißen ihren Siegeszug fort, beim 24:21 zehn Minuten vor dem Abpfiff kam der Bergische HC noch einmal heran. Das GWD-Team legte wieder zum 27:21 vor, ließ in den Schlussminuten die Zügel aber schleifen. Das 28:26, das am Ende auf der Anzeigentafel zu sehen war, lässt einen engeren Spielverlauf vermuten als es tatsächlich der Fall war. Für Frank Carstens aber kein Problem: „Das ist zwar ärgerlich, aber es geht mir in so einem Spiel nicht darum, das Ergebnis zu verwalten. Wir haben da ein paar Dinge ausprobiert, die man in so einem Spiel einfach durchziehen muss.“

Torschützen GWD: Marian Michalczik (7), Kevin Gulliksen (6), Andreas Cederholm (4), Christoffer Rambo (3), Dalibor Doder (2), Magnus Gullerud (2), Aliaksandr Padshyvalau (2), Miljan Pusica (1), Mats Korte (1).
Im Tor: Kim Sonne Hansen (1.-60. mit 14 Paraden), Maurice Paske (bei einem Siebenmeter)

 

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