Handballärzte tagen in Minden
Bundesliga | 20. Jan 2015

„Die katastrophale Verletzungssituation bei GWD hat bei der Themenwahl nicht zufällig als Vorlage gedient, vielleicht können ja Umfeldbedingungen geändert werden“, so Initiator Dr. Jörg Pöhlmann. Der GWD-Mannschaftsarzt hatte die Veranstaltung mit knapp 20 hochkarätigen Referenten organisiert und Dr. Dietmar Harting als Gastgeber gewinnen können. Im Konferenzraum des Botta Baus am Simeonscarré standen unter anderem GWD-Manager Horst Bredemeier, der Oeynhausener Sportpsychologe Christian Fust, GWD-Physiotherapeut Philipp Roessler, der Herforder Orthopäde Dr. Eckard Jungmann und Prof. Dr. Johannes Zeichen aus dem Johannes Wesseling Klinikum auf dem Rednerpult. Den GWD-Fans dürfte auch Frank Carstens bestens bekannt sein. Der frühere GWD-Spieler und ehemalige Co-Trainer der Deutschen Handballnationalmannschaft beleuchtete das Thema Verletzungsprävention aus Spieler- und Trainersicht.

Die Notfallversorgung in den Hallen und sportpsychologische Aspekte gehörten ebenso zu den Themen wie Darstellungen von Seiten der Berufsgenossenschaft und des Ligaverbandes. Zu den „Problemzonen“ Knie, Schulter, Fuß und Wirbelsäule wurden die Beiträge von erfahrenen Operateuren jeweils um Podiumsdiskussionen ergänzt.

Treffen der Mannschaftsärzte gab es schon seit 2005 sehr sporadisch. Die Vereinigung der Handballärzte wurde 2007 ins Leben gerufen, die Stärkung ihrer Position ist der Wunsch von Dr. Jörg Pöhlmann. „Das Treffen in Minden soll helfen, wichtige Themen an die Öffentlichkeit zu bringen. Aus den Einzelkämpfern soll eine kompetente Gruppe entstehen mit dem Anliegen, den Handballsport verletzungsärmer zu machen und seine Attraktivität zu erhalten“, so der Mindener Orthopäde.

© GWD Minden – bra 

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