GWD wünscht sich den Goldenen Oktober
Bundesliga | 24. Okt 2014

Die Duelle gegen den VfL haben eine lange Tradition im deutschen Handball. In den 60er und 70er Jahren haben sich beide Teams regelmäßig um nationale und internationale Titel gestritten, heute ist man hüben wie drüben davon weit entfernt.

Der starke Saisonstart der Oberbergischen dürfte bei manchem VfL-Anhänger vielleicht Erinnerungen an vergangene glanzvolle Zeiten geweckt haben, doch mittlerweile ist die Mannschaft wieder im Mittelfeld der Liga angekommen. Mit vier Niederlagen, vier Siegen und einem Unentschieden könnte man aber durchaus zum oberen Tabellendrittel aufschließen, sollte man die Punkte aus Minden entführen. Zuletzt waren die Leistungen der Mannschaft von Emir Kurtagic jedoch relativ schwankend, gewann man gegen Bietigheim und gegen Magdeburg, ließ dann aber gegen Aufsteiger Erlangen und den Bergischen HC Punkte liegen. Bereits Dienstag war der VfL im Pokal am Ball und gewann dort gegen Bietigheim mit 33:27. Besonders Keeper Matthias Puhle wusste dabei mit 19 Paraden zu überzeugen. Zusammen mit Nationaltorhüter Carsten Lichtlein verfügen die Gummersbacher über ein sehr starkes Gespann zwischen den Pfosten.

Auch die Dankerser Handballer durften sich am Mittwoch über ein Weiterkommen im Pokal freuen, in Emsdetten gewann man ein knappes Spiel mit 34:32. „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht und hatten immer das schwere Spiel am Sonntag im Hinterkopf. Wir haben letzten Endes souverän, aber mit angezogener Handbremse gewonnen“, resümiert Manager Horst Bredemeier das Pokalspiel. Die Handbremse sollte in der Partie gegen Gummersbach aber gelöst werden, wenn man eine Chance auf zwei Punkte haben will. Die Mannschaft aus dem Bergischen Land ist groß und kräftig gewachsen und ist auf jeder Position zweimal top besetzt. „Auf uns wartet ein enorm schweres Spiel. Unsere Abwehr muss deutlich stärker werden, wenn wir die Partie für uns entscheiden wollen“, verlangt Mindens Trainer Goran Perkovac von seinen Jungs.

Bis auf Marco Oneto (Schulter), Sören Südmeier und Nenad Bilbija (beide Kreuzbandriss) stehen alle Spieler zu Verfügung. Arne Niemeyer knickte in der zweiten Runde des DHB-Pokals um und konnte das Spiel nicht beenden. Erste Untersuchungen zeigten jedoch, dass er keine gravierende Verletzung davongetragen hat und am Sonntag möglicherweise wieder spielen kann. In Emsdetten hat der Routinier mit zehn Toren gezeigt, wie wichtig er für das Team sein kann. Auch auf den angeschlagenen Miladin Kozlina muss Goran Perkovac nicht verzichten.

Mindens Trainer freut sich auf eine volle Halle am Sonntag und gibt sich optimistisch: „Ich bin zuversichtlich, dass wir das Spiel gewinnen können. Wir haben zuletzt gezeigt, dass wir zu Hause stark spielen. Mit einer guten Stimmung in der Halle können wir wieder punkten.“

Anwurf ist um 17:15 in der KAMPA-Halle, die Kasse ist bereits ab 15:15 geöffnet. Geleitet wird die Partie von den Unparteiischen Robert Schulze und Tobias Tönnies.

Das Hallenheft zum Spiel

©  GWD Minden – kel

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