GWD WM-Update: Norwegen marschiert, Serbien vor dem Aus
Allgemein | 16. Jan 2019

Die deutschen Handballer haben gestern im Duell gegen Weltmeister Frankreich eine klasse Vorstellung abgeliefert. Aber wie sieht es bei unseren vier grün-weißen WM-Fahrern aus? Im GWD WM-Update haben wir für euch die Spiele von Norwegen und Serbien im Überblick.

Norwegen um die drei Mindener Espen Christensen, Magnus Gullerud und Kevin Gulliksen marschiert weiter durch das Turnier. Am Montag besiegte das Team von Christian Berge Österreich mit 34:24 letztendlich klar. Zur Halbzeit hielten die Österreicher noch ein 13:16, nach dem Seitenwechsel bauten die Norweger ihre Führung immer mehr aus. Magnus Gullerud traf dabei zweimal, Kevin Gulliksen einmal. Einen Tag später gegen Chile (mit dem Ex-Mindener Marco Oneto) wurde es dann noch deutlicher: Am Ende stand für die Nordeuropäer ein Endergebnis von 40:21 zur Buche. Bereits zur Pause hatte es 21:12 gestanden. Bester Torschütze bei den Norwegern war der erst 18-Jährige Linksaußen Alexander Blonz mit acht Toren. Aber auch hier taten sich wieder die GWD-Spieler als Torschützen hervor: Gulliksen war dreimal erfolgreich, Gullerud netzte einmal ein. Die Norweger stehen so mit einer bislang perfekten Punkteausbeute sicher in der Hauptrunde. Mit wie vielen Punkten sie allerdings in die nächste Runde einziehen, entscheidet sich am Donnerstag beim Topspiel gegen Co-Gastgeber Dänemark, der hinter Norwegen punktgleich den zweiten Platz belegt.

Ganz anders sieht es bei Serbien mit dem Mindener Halblinken Miljan Pusica aus. Nach einem Unentschieden gegen Russland und einer Niederlage gegen Frankreich stand das Team von Trainer Nenad Perunicic am Montag gegen Brasilien unter Zugzwang. Allerdings gab es gegen die Südamerikaner eine knappe 22:24 (11:14)-Niederlage. Pusica traf dabei einmal, wurde aber in der 57. Minute nach der dritten Zeitstrafe mit der roten Karte vom Feld verwiesen. Die Pflichtaufgabe einen Tag später gegen Korea gewannen die Osteuropäer mit 31:29. Für die Serben wird es nun sehr schwierig, noch die Hauptrunde zu erreichen: Brasilien müsste gegen den Tabellenletzten Korea verlieren und Serbien gleichzeitig Deutschland schlagen. Dies erscheint nach dem bisherigen Turnierverlauf sehr unrealistisch.

© GWD Minden – jk

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