GWD WM-Update: Norwegen auf Kurs, Serbien unter Zugzwang
Allgemein | 14. Jan 2019

Für die deutschen Handballern läuft die WM mit zwei deutlichen Siegen bislang perfekt. Aber wie sieht es bei unseren vier grün-weißen WM-Fahrern aus? Im GWD WM-Update haben wir für euch die Spiele von Norwegen und Serbien im Überblick.

Auch für die Norweger um das GWD-Trio Espen Christensen, Magnus Gullerud und Kevin Gulliksen läuft es bisher wie am Schnürchen: Zunächst gelang dem Team von Trainer Christian Berge nach anfänglichen Startproblemen ein ungefährdeter 34:24 (18:13)-Erfolg gegen Tunesien. Magnus Gullerud traf dabei einmal. Auch im zweiten Spiel am Samstag ließen die Nordeuropäer nichts anbrennen: Mit 40:21 (20:10) wurde Saudi-Arabien aus der Halle in Herning gefegt. Nachdem im ersten Spiel fast ausschließlich Torbjørn Bergerud aus Flensburg im Tor stand, bekam diesmal auch Espen Christensen seinen Einsatz, ebenso Kevin Gulliksen. Magnus Gullerud traf viermal, Rechtsaußen Gulliksen netzte gar siebenmal ein. Für Aufregung sorgte ein Tempogegenstoß von Saudi-Arabien, als der Schütze Christensen aus vollem Lauf im Gesicht traf und der Mindener dabei ein Stück vom Zahn verlor. Nach kurzer Behandlung und den drei Angriffen, die er aussetzen musste, konnte der GWD-Torwart aber weitermachen. „Ich hatte gestern einen kurzen Besuch beim Zahnarzt, jetzt ist aber wieder alles gut“, meinte der grün-weiße Keeper. Mit 45 Prozent gehaltener Bälle zählt Christensen aktuell zu den besten Torhütern des Turniers.
Sein Team liegt mit den beiden Siegen klar auf Kurs Zwischenrunde. In den verbleibenden Gruppenspielen gegen Österreich, Chile und Gastgeber Dänemark (Mo, Di, Do) dürften die Norweger mehr gefordert werden.

So rund wie bei dem Mitfavoriten Norwegen läuft es bei Serbien noch nicht: Am Freitag reichte es für das Team von Nenad Perunicic nur für ein 30:30 (16:16)-Unentschieden gegen Russland. Immerhin gelangen GWD-Abwehrspezialist Miljan Pusica dabei drei Tore. Am Samstag ging es dann gegen den amtierenden Weltmeister aus Frankreich. Nach guter Anfangsphase mit zwischenzeitlicher Führung stand es zur Halbzeit nur 12:15 aus serbischer Sicht. Nach der Pause drehte der Rekordweltmeister aber nochmal auf und schraubte das Ergebnis auf 21:32 in die Höhe. Der Mindener Pusica war zweimal erfolgreich. Um die Zwischenrunde noch zu erreichen, müssen für die Serben in den nächsten beiden Partien gegen Brasilien und Korea (Mo, Di) unbedingt Siege her.

© GWD Minden – jk

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