GWD vor der dritten Auswärtsaufgabe
Bundesliga | 04. Sep 2014

Die SG BBM Bietigheim liegt nach drei Niederlagen aus drei Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Dass der Aufsteiger trotzdem mithalten kann, zeigte er in den vergangenen beiden Spielen. Im Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen führten sie zur Halbzeit mit 11:10, ehe sie das Spiel in der zweiten Halbzeit aus der Hand gaben. Auch beim TBV Lemgo hielt Bietigheim bis zum Spielstand von 20:20 gut mit, verloren aber dennoch mit 30:37.

GWD-Trainer Goran Perkovac sieht in Bietigheim eine schwere Aufgabe für seine Dankerser: „Die Mannschaft von Bietigheim ist klein gewachsen und verfügt damit über ein sehr unangenehmes Spiel. Gerade nach einem Gegentor üben sie mit der schnellen Mitte sehr großen Druck auf den Gegner aus.“ Außerdem seien Sie sehr ausgeglichen besetzt, berichtet Perkovac und ergänzt: „Auffällig bei den Bietigheimern ist Timo Salzer. Er ist der Kopf der Mannschaft und strahlt große Torgefahr aus.“

Bereits am Freitagmittag fährt die Mannschaft in Richtung Süden, wo am Abend noch eine Trainingseinheit ansteht. Nicht mit dabei sind neben den beiden langzeitverletzten Nenad Bilbija und Sören Südmeier Torwart Gerrie Eijlers und Dalibor Doder. Eijlers fällt mit einer Fußverletzung aus, dürfte aber im nächsten Heimspiel gegen Friesenheim wieder zwischen den Pfosten stehen. Doder laboriert weiterhin an einer Knorpelverletzung im Knie und wird voraussichtlich noch 5 Wochen fehlen.

Durch die Ausfälle von Südmeier und Doder steht den Mindenern kein etatmäßiger Mittelmann zur Verfügung. In den vergangenen Spielen hatte Youngster Florian Freitag die Position auf der Mitte übernommen und dabei „eine Riesenentwicklung“ gemacht, wie ihm Manager Horst Bredemeier attestierte. Sein „Backup“ Christopher Kunisch aus der Dankerser Reserve steht nach einem Muskelfaserriss für den Notfall dieses Mal nicht zur Verfügung. „Das Zusammenspiel von Doder mit dem Kreis hat in der Vorbereitung sehr gut funktioniert“ kommentierte Perkovac die Verletzung seines schwedischen Mittelmannes und lässt anklingen, dass er mit den vergangenen Auftritten nicht zufrieden war. Er macht jedoch auch deutlich, dass sich das Mindener Spiel verbessern wird: „Die Automatismen im Spielablauf fehlen noch, das Zusammenspiel wird aber von Woche zu Woche besser.“

Die Mannschaft bereitet sich intensiv auf die beiden kommenden Partien gegen schlagbare Gegner vor und Perkovac geht davon aus, dass sich die Situation mit vier Punkten aus den nächsten beiden Spielen deutlich beruhigen würde. Auch darüber hinaus ist er optimistisch: „Die Mannschaft hat Substanz. Wenn wir jetzt noch in Angriff und Abwehr zulegen können, dann sind wir sehr stark.“

©  GWD Minden – kel

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