GWD unterliegt Lübeck-Schwartau im ersten Testspiel
Saison 18/19 Spielberichte | 21. Jan 2019

Während die drei Norweger Espen Christensen, Magnus Gullerud und Kevin Gulliksen bei der Handball-WM noch um Medaillen kämpfen, stand am Sonntag für den Rest der Grün-Weißen das erste von drei Testspielen in der Vorbereitung an. Beim Ausrichter der HSG Elbmarsch unterlag GWD dem Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau mit 33:37 (17:16).

Im Vorfeld hatte Drittliga-Coach Moritz Schäpsmeier, der Frank Carstens (Mindens Coach weilte auf einem Trainerlehrgang der EHF) auf der Trainerbank vertrat, den Ausfall von Justus Richtzenhain sowie kurzfristig auch den Anton Manssons zu beklagen, womit zwei etatmäßige Kreisläufer fehlten. Dafür sprangen Malte Nolting, der sich aber noch eine Sprunggelenksblessur zuzog, und Moritz Rodenkrichen aus der zweiten Mannschaft ein. „Das sprengt natürlich die ein oder andere Variante“, so Schäpsmeier. „Dafür hat die Mannschaft die Vorgaben in der ersten Halbzeit aber gut umgesetzt.“ Damit meinte Schäpsmeier vor allem die 5:1-Deckung mit Luka Zvizej als vorgezogenem Verteidiger. Da mit den WM-Fahrern Miljan Pusica und Magnus Gullerud zwei zentrale Abwehrspieler fehlten, übernahm Marian Michalczik den Part. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der keinem Team mehr als ein einfacher Vorsprung gelang, setzte sich GWD beim 10:8 das erste Mal mit zwei Toren ab. Trotz manchen Abstimmungsproblemen erarbeitete sich die grün-weiße Abwehr mehr und mehr Bälle. Nach zwischenzeitlichem Drei-Tore-Abstand (16:13, 17:14) ging es nach zwei ärgerlichen Fehlern dann aber nur mit einem 17:16 in die Pause.

Zur Halbzeit erfolgten auf grün-weißer Seite einige Wechsel, beispielsweise mit Aliaksandr Padshyvalau auf Mitte für das in der ersten Halbzeit spielende Duo Dalibor Doder/Simon Strakeljahn. Nach einem Kopftreffer spielte Reserve-Keeper Maurice Paske für Kim Sonne Hansen im Tor. Auch im zweiten Durchgang behielt Dankersen das Spielgeschehen zunächst im Griff. Abgesehen vom 17:17 und 20:20 blieb GWD durchgängig in Führung, beim 28:24 sogar mit vier Treffern. Danach erfolgte allerdings ein Bruch im Spiel der Schäpsmeier-Sieben, sodass Lübeck mit einem 4:0-Lauf ausglich. „Wir sind auch in der zweiten Halbzeit in der Abwehr grundsätzlich zu Ballgewinnen gekommen. Wir haben das Spiel im zweiten Durchgang mit unserer Angriffsleistung verloren“, sagte Schäpsmeier. Zu oft wurde vor allem in der Schlussphase unkonzentriert und zu früh abgeschlossen, was Lübeck Gegenstöße und damit einfache Tore ermöglichte. Bis zum 32:33 blieb die Partie offen, danach setzte sich der VfL über das 32:36 schließlich zum Endstand auf 33:37 ab.
Erfreulich war das Comeback von Max Staar, der nach mehrmonatiger Verletzungspause sein Comeback feierte und mit sechs Treffern neben Christoffer Rambo und Luka Zvizej bester GWD-Werfer war.

Für die Grün-Weißen stehen in der Vorbereitung noch zwei weitere Testspiele an: Am Donnerstag, den 24. Januar, geht es für den Bundesligisten in der Kreissporthalle Stadthagen gegen eine Schaumburg-Auswahl. Bevor es am 10. Februar zum Rückrundenauftakt nach Erlangen geht, findet am Samstag, den 2. Februar, der letzte Test statt: Der Gegner in der Sporthalle am Rudolf-Kaiser-Schulzentrum in Vlotho heißt dabei ASV Hamm-Westfalen.

GWD Minden: Sonne (1.-37.), Paske (37.-60.) – Rambo 6, Zvizej 6, Staar 6, Korte 3, Doder 3, Padshyvalau 3, Rodenkirchen 3, Michalczik 2, Savvas 1, Nowatzki, Kister, Strakeljahn

VfL Lübeck-Schwartau : Mallwitz, Klockmann – Glabisch 10, Ottsen 5, Kretschmer 5, Hansen 4, Köhler 3, Runarsson 3, Metzner 3, Ranke 2, Möller 1, Waschul 1, Podpolinski,

Spielfilm: 0:1, 1:1, 1;2, 2:2, 3:2, 3:3, 4:3, 4:4, 5:4, 5:5, 5:6, 6:6, 6:7, 7:7, 9:7, 9:8, 10:8, 10:9, 11:9, 11:10, 12:10, 12:11, 14:11, 14:12, 15:12, 15:13, 16:13, 16:14, 17:14, 17:15, 17:16  –  17:17, 18:17, 19:17, 19:18, 20:18, 20:20, 22:20, 22:21, 24:21, 25:21, 25:23, 26:23, 26:24, 27:24, 28:24, 28:28, 29:28, 29:29, 29:30, 30:30, 30:32, 31:32, 31:33, 32:33, 32:36, 33:36, 33:37

© GWD Minden – jk

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