GWD siegt 34:26 beim Sportmenue
Bundesliga | 27. Jul 2014

„Natürlich hat noch nicht alles gepasst und man hat auch gemerkt, dass die Jungs von den harten Einheiten der letzten Wochen noch schwere Beine haben. Aber das waren schon gute Ansätze und ich bin sicher, dass wir noch viel besser spielen können“, zeigte sich auch Trainier Goran Perkovac nach dem Abpfiff durchaus zufrieden.

In der gut gefüllten Dankerser Sporthalle regierte bei den Mindenern am Freitagabend das Prinzip Vorsicht. Hatte sich Moritz Schäpsmeier wegen muskulärer Probleme gar nicht erst umgezogen, musste Miladin Kozlina aus demselben Grund 60 Minuten auf der Bank schmoren. Für die Zuschauer mag dies eine Enttäuschung gewesen sein, für Christoffer Rambo und Arne Niemeyer war es eine willkommene Gelegenheit, auf ihren Positionen reichlich Spielanteile zu sammeln. Niemeyer spielte im linken Rückraum fast komplett durch und erzielte bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte fünf Treffer. Mit acht Toren und einer fast hundertprozentigen Quote gehörte auch Christoffer Rambo zu den auffälligeren Akteuren. Erfolgreicher war nur noch Aljoscha Schmidt, der bei seinem Einsatz viel Spielfreude zeigte und elf Treffer zum Sieg seines Teams beisteuerte.

Die Gäste aus Lund waren mit viel Tempo in die Partie gegangen und hatten so über weite Strecken der ersten Halbzeit den Vorteil auf ihrer Seite. Aber noch vor der Pause kamen die Grün-Weißen besser ins Spiel, schafften beim 11:11 (24.) nach langer Gästeführung wieder einmal den Ausgleich und gingen auch mit einem Remis (15:15) in die Kabinen. Einige Paraden des starken Jens Vortmann verschafften den Hausherren in der zweiten Halbzeit dann schnell Luft. Jetzt waren es die Dankerser, die viel Schwung ins Spiel brachten und sich mehr und mehr absetzten. Die Schweden, denen die Strapaze der Anreise noch in den Knochen gesteckt haben mag, hatten dem nicht mehr viel entgegen zu setzen.

„Ich denke, dass wir in diesem Jahr mit unseren Neuverpflichtungen sehr viele Möglichkeiten haben. Jetzt haben wir noch ein paar Wochen Zeit, um die besten Formationen zu finden“, hob Aljoscha Schmidt nach der Partie die Möglichkeiten des GWD-Teams hervor. So hatte Goran Perkovac auch gegen die Schweden schon viel Gelegenheit für Experimente. In der Abwehr bestritt Drasko Mrvaljevic nach langer Verletzungspause wieder seinen ersten Einsatz, während Christoph Steinert als mögliche Doder-Alternative zum ersten Mal auf der Mittelposition agierte. „Ich hoffe, dass Goran mir dazu noch häufiger die Chance gibt“, ließ der Linkshänder durchblicken, dass er durchaus Gefallen an der Aufgabe gefunden hat.

GWD Minden spielte mit: Gerrie Eijlers (1.-30. mit 6 Paraden), Jens Vortmann (30.-60. mit 11 Paraden) – Aljoscha Schmidt (11/5), Christoffer Rambo (8), Arne Niemeyer (5), Dalibor Doder (3), Marco Oneto, Aleksandar Svitlica, Nils Torbrügge (je 2), Christoph Steinert (1).

Spielfilm: 2:1 (5.), 4:4 (10.), 7:9 (15.), 9:10 (20.), 11:11 (25.), 15:15 (30.), 17:17 (35.), 20:17 (40.), 25:21 (45.), 29:23 (50.), 31:25 (55.), 34:26 (60.).

Zeitstrafen: Drasko Mrvaljevic (34.), Nils Torbrügge (48.).

© GWD Minden – bra 

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