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Saison 19/20 Allgemein | 04. Aug 2019

Nach dem 35:33 -Sieg der GWD Youngsters gegen den Lokalrivalen LIT Tribe Germania, war die Bundesligamannschaft der Grün-Weißen gegen den Zweitligisten aus Rimpar ebenfalls mit 43:23 erfolgreich.

Vor dem Spiel berichtete Frank Carstens über ein hartes Trainingslager, in welchem das neu formierte Team zusammengewachsen ist. Es herrsche eine „positive, konstruktive Atmosphäre“. „Aber natürlich sind letztlich die Punkte in der Liga entscheidend“, so der Mindener Coach. Das gute Gefühl aus dem Trainingslager brachten die Grün-Weißen in einer gut besuchten Dankerser Sporthalle dann auch gleich auf das Spielfeld. Während Rimpar die Anfangsphase verschlief, war GWD von Beginn an hellwach und führte nach fünf Minuten mit 5:0. Erst nach sieben Minuten musste der überragende Malte Semisch im Tor zum ersten Mal hinter sich greifen. Das Spiel normalisierte sich zwar etwas, aber trotzdem konnte Minden den Vorsprung kontinuierlich ausbauen und führte nach 20 Minuten mit 14:6. Der 8-Tore-Vorsprung blieb bis zum 18:10-Halbzeitstand bestehen.

Das Spiel begann nach der Pause ähnlich wie in der ersten Halbzeit. Insbesondere das norwegische Trio Rambo, Gulliksen und Christensen kam gut aus der Pause. Keeper Espen Christensen knüpfte nahtlos an die starke Leistung von Malte Semisch an, die anderen beiden waren vorne immer wieder erfolgreich. Rimpar hatte in der Folge immer wieder einfache Ballverluste in der Offensive und war defensiv mit dem Mindener Tempospiel überfordert. Die aufmerksame Deckungsarbeit diente als Grundlage für starke Leistungen der beiden Torhüter, sowie viele Tempogegenstoß-Tore. So führten die Grün-Weißen in der 45. Spielminute mit 33:16. Die Wölfe ließen sich in der Folge weiter hängen, sodass GWD auch gegen sieben Feldspieler öfter ins leere Tor traf, als Rimpar einen Vorteil aus der zahlenmäßigen Überlegenheit im Angriff generieren konnte. So gab es am Ende einen deutlichen 43:23-Erfolg, der laut Trainer Frank Carstens allerdings zu hoch ausfiel:

„Nach den harten Trainingslagern für beide Teams war es natürlich schwer für Rimpar, sich nach einem Rückstand wieder heran zu kämpfen. Wir haben uns hingegen in einen Rausch gespielt und so die Müdigkeit nicht mehr so stark gespürt.“ Dennoch war das Spiel ein gelungener Abschluss des Trainingslagers, in dem unterschiedliche Formationen ausprobiert werden konnten. Beispielsweise agierte man defensiv zeitweise in eine 5:1-Deckung mit Joscha Ritterbach auf der Spitze, um Lucas Meister seine Pausen zu geben. Carstens sieht in dieser Deckungsformation durchaus Potential für die Zukunft: „Jedes Spiel ist für uns wichtig, damit wir uns einspielen können und sich unsere Abläufe automatisieren. Gestern und heute haben wir sehr konzentrierte Leistungen gezeigt, auf die wir jetzt aufbauen können.“ Auch der Schweizer Lucas Meister war mit seinem ersten Auftritt in Minden zufrieden: „Es ist eine klare Steigerung von Spiel zu Spiel zu sehen. Wir sind auf einem guten Weg“, so der Neuzugang.

Die einzigen Wehrmutstropfen sind die Ausfälle von Magnus Gullerud und Maximilian Nowatzki. Ersterer prellte sich gestern im Testspiel in Linden den Fuß, Nowatzki knickte im Spiel der zweiten Mannschaft gegen LIT Tribe stark um.

Morgen bekommen die Spieler einen Tag Pause, um „die Köpfe frei zu bekommen“. Sie werden lediglich selbstständig ein Regenerationsprogramm durchlaufen, bevor es Dienstagabend mit einem Krafttraining weiter geht.

Tore GWD: Kevin Gulliksen (8), Christoffer Rambo (7), Joscha Ritterbach (5), Lucas Meister (5), Savvas Savvas (4), Max Staar (4), Mats Korte (3), Juri Knorr (3), Justus Richtzenhain (2), Marian Michalczik (1), Aliaksandr Padshyvalau (1)

© GWD Minden – amh

 

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