GWD in Kienbaum: Vorfreude, viel Training und der Innenminister
Bundesliga | 15. Jul 2015

„Hier können sich Spitzensportler und Trainer optimal vorbereiten, da Sie durch die ruhige Lage ganz unter sich sind. Um optimal trainieren zu können, sind in Kienbaum vielfältige Regenerationseinrichtungen vorhanden. Die Spieler können sich in Kältekammern (bis 110 Grad), einer Sauna, einem Whirlpool und bei Unterwassermassagen entspannen“, heißt es auf der Homepage der Anlage. Auch die GWD-Physios Britta Wagner und Philipp Roessler sind mit von der Partie und werden sich um das körperliche Wohl der Handballer kümmern.

Nicht nur für Sören Südmeier, der nach seinem Kreuzbandriss nun wieder mit von der Partie ist, hat Trainer Frank Carstens ein verdammt hartes Pensum vorgesehen: „Ich versuche, alles mit zu machen“, sagt Südmeier, den man in der kommenden Saison wieder häufiger auf dem Feld sehen wird. Dennoch, gibt „Südi“ zu, daß es nach der langen Pause von 15 Monaten schwer ist, wieder in den Rhythmus zu kommen. „Aber durch die Pause und das lange Stillsitzen, bin ich jetzt einfach nur glücklich wieder dabei zu sein. Ich habe mich noch nie so sehr auf eine Vorbereitung gefreut wie jetzt“, sagt der 24-Jährige.

Der Trainingsplan von Frank Carstens ist mit 4 Einheiten pro Tag ziemlich straff. Mit Aquajogging  starten die Sportler in den Tag. „Nach dem Frühstück wird das Team in zwei Gruppen geteilt, die eine macht Athletiktraining mit dem Handball in der Halle. Die andere Gruppe macht Krafttraining, das von einem Gewichtheber und den beiden Physiotherapeuten begleitet wird. Nach dem Mittagessen werden die Gruppen dann getauscht“, berichtet Südmeier. Zum Abschluss des Tages geht es dann noch darum, die Ausdauer zu verbessern. Hierbei trainiert jeder Spieler nach den eigenen im Laktatstufentest ermittelten Werten.

„Einen speziellen Ernährungsplan haben wir nicht bekommen, aber das Essen in Kienbaum ist für Sportler ausgerichtet und somit die perfekte Grundlage für die vielen Trainingseinheiten. In den Pausen ruhen wir uns aus und sitzen viel zusammen, was definitiv auch den Mannschaftsgeist stärkt“, sagt Südmeier. Insbesondere auch die Neuzugänge Charlie Sjöstrand und Kim Sonne hätten sich schnell in das Team integriert. „Sie sind sehr offen, wir haben in der freien Zeit auch schon viel miteinander unternommen. Wir haben den Neuen in der letzten Woche die Stadt gezeigt und waren gemeinsam essen.“

Auf das ungeliebte Thema „2. Liga“ angesprochen, sagt Sören Südmeier: „Natürlich sind alle Spieler enttäuscht über den Abstieg aus der ersten Liga, aber dadurch umso motivierter, direkt wieder aufzusteigen. Wir wissen, dass wir hart arbeiten müssen um das Ziel Aufstieg zu erreichen. Die Mannschaft mit allen Trainern und Betreuern möchte dieses Jahr zeigen, dass Sie in der zweiten Liga falsch sind und zum festen Bestandteil der ersten Liga gehören.“

© GWD Minden – ida

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