Gruppensieg verpasst
Allgemein | 17. Jan 2018

Nach abermaligen 60 kampfbetonten Minuten hat Deutschland im entscheidenen und letzten Vorrundenspiel gegen Mazedonien durch das 25:25 (12:11) den Gruppensieg bei der Europameisterschaft in Kroatien verpasst! Und wieder einmal waren die letzten Sekunden an Dramatik kaum zu überbieten. 

Das taktische Mittel, den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers von der Platte zu nehmen, schienen die Mazedonier in der ersten Halbzeit perfektioniert zu haben. Die Deutschen konnten sich glücklich schätzen, dass sich dennoch einige Ballverluste in das mazedonische Angriffsspiel einschlichen, sodass Tore aus der eigenen Hälfte erzielt werden konnten. Zudem zeigte sich Torwart Andreas Wolff im Vergleich zum Slowenien-Spiel deutlich besser und hatte einen erheblichen Anteil an der knappen 12:11-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel schaffte es keine Nation, sich wirklich spielentscheidend abzusetzen und eine erneute, dramatische Endphase bahnte sich an. In der letzten Minute – es stand 25:25 – hielt Mazedonien lange den Ball, spielte sich 15 Sekunden vor dem Ende frei, doch der inzwischen eingewechselte Silvio Heinevetter parierte! Aus dem letzten deutschen Angriff resultierte dann jedoch kein Tor mehr, da Patrick Groetzki beim Versuch von Rechtsaußen in den Kreis zu ziehen, gefoult wurde. Der anschließende Freiwurf landete in der Mauer.

In der nun anstehenden Hauptrunde im kroatischen Varazdin trifft die Prokop-Sieben auf Spanien, Dänemark und Tschechien.

Bundestrainer Christian Prokop: “Wir waren kurz vor Ende natürlich froh, dass Silvio Heinevetter den letzten Ball parieren konnte und wir die Chance auf den Sieg hatten. Leider spielten wir dann aber zu undiszipliniert.”

Patrick Groetzki: “Es war wichtig ist, dass wir nicht verloren haben, aber natürlich schade, dass wir den zweiten Punkt nicht geholt haben.”

© GWD Minden – lvs

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