Fünf Länderspieltore für Marian Michalczik
Bundesliga | 18. Jun 2019

Die Handball-Europameisterschaft 2020 könnte im GWD-Kader ein kollektives Kofferpacken auslösen. Unsere sieben EM-Kandidaten haben mit ihren Nationalteams am Wochenende allesamt das Ticket für die Titelkämpfe in Norwegen, Schweden und Österreich gelöst.

Mit-Ausrichter Norwegen ist in dieser Funktion ohnehin für das Turnier gesetzt und spielte darum während der Qualifikationsphase um den neu geschaffenen EHF Euro Cup. Nach der knappen 30:31 (15:15)-Niederlage gegen den aktuellen Europameister aus Spanien am vergangenen Samstag, mussten die Skandinavier sich doch noch von der Tabellenspitze verabschieden und belegen in der Endabrechnung den zweiten Platz vor Schweden und Österreich, die ebenfalls als Gastgeber der EM im Januar fungieren.

Mit sechs Siegen in sechs Qualifikationsspielen ließ die deutsche Mannschaft in der Qualifikationsgruppe 2 keine Zweifel aufkommen und löste das Ticket für die EM in souveräner Manier. Vor über 7.000 Zuschauern geriet das letzte Gruppenspiel am Sonntag in Nürnberg auch ohne viele der etablierten Stars zum Schaulaufen. Auch der Mindener Marian Michalczik nutze die Chance und mauserte sich mit fünf Treffern zum zweitbesten Schützen der DHB-Auswahl. „40 Minuten lang war ich wie in Israel mächtig beeindruckt, danach war etwas Schlendrian drin. Aber es war trotzdem eine sehr gute Woche und eine sehr schöne Quali“, sagte Bundestrainer Christian Prokop nach der Partie.

Etwas enger ging es da für Miljan Pusica und Aliaksandr Padshyvalau zu, doch sowohl der Serbe als auch der Weißrusse dürfen sich über die EM-Teilnahme freuen. Mit einem knappen 32:31 (19:17)-Erfolg über die Schweiz sicherten sich die Serben in letzter Sekunde die Fahrkarte und qualifizierten sich als eines der besten drittplatzierten Teams. Miljan Pusica blieb in der Partie ohne Torerfolg, auf Seiten der Eidgenossen traf GWD-Neuzugang Lucas Meister einmal.
In der Qualifikationsgruppe 5 entschied nur das Torverhältnis über die Plätze 1 bis 3. Mit jeweils acht Punkten sind sowohl Tabellenführer Tschechien als auch Weißrussland und Bosnien-Herzegowina auf den Plätzen dahinter für die Titelkämpfe gesetzt. Am Sonntag feierten Aliaksandr Padshyvalau und sein Team einen 40:15 (20:8)-Kantersieg über Finnland. Unser Mittelmann traf dabei einmal.

© GWD Minden – bra

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