Fototermin bei GWD
Bundesliga | 22. Jul 2014

„Vorbereitung ist immer hart und nie schön“, beschrieb Linkshänder Moritz Schäpsmeier die Quälerei der ersten Wochen. Wie das Programm aussieht, machte Coach Goran Perkovac deutlich: „Kraft und Ausdauer stehen im Vordergrund.“ Zwei Einheiten stehen täglich auf dem Programm, der Fokus zunächst auf Dauerlauf, Gewichtetraining und Stabilitätsübungen. Medizinbälle ersetzen zunächst das gewohnte Spielgerät. „Der Handball kommt später ins Spiel“, zeichnet der Trainer den Spielern den Weg vor. Mit dem Leistungsstand seiner Akteure nach der Sommerpause war der Kroate ganz zufrieden. „Einige Spieler hatten nach dem Urlaub sogar bessere Werte als vorher“, berichtete Perkovac. Doch bis zum Ligastart soll die Fitness noch deutlich besser werden.

Und so war der Fototermin für die Team-Fotos und Spielerporträts gestern in der Kampa-Halle nur eine kurze Unterbrechung zwischen zwei Trainingseinheiten. Der Einsatz vor der Kamera ist regelmäßig eine Pflichtübung, die die Spieler mit Gleichmut und an den richtigen Stellen auch mit einem Lächeln absolvieren.

Anders als in den Vorjahren, vertrieben sich Dalibor Doder und Co. die Pausenzeiten zwischen den einzelnen Foto-Sessions aber nicht mit kleinen Spielereien mit dem Ball. Stattdessen hockten die Spieler ruhig beisammen, tranken und nutzten das Intermezzo zwischen den Übungseinheiten zur Regeneration.

Vier neue Gesichter präsentierten sich gestern im grünen Trikot, doch nicht alle mussten sich zurechtfinden. Für Arne Niemeyer war der Termin eine vertraute Übung. In der GWD-Jugend großgeworden spielte er bis zum Sommer 2008 für GWD und ist nun zurück in seiner sportlichen Heimat.

Niemeyer sprühte beim Fototermin mit einem anderen neuen Spieler vor guter Laune. Auch Marco Oneto hatte Spaß beim Auftritt mit dem neuen Team an seiner künftigen Wirkungsstätte. Der nach Nenad Bilbija (2,08 Meter) mit 2,04 Meter zweitgrößte Spieler im Team genoss das lockere Ambiente. Nach seinen Wanderjahren mit Stationen im ungarischen Vezprem und in Magdeburg will der Chilene in Minden ein Gefühl wiederholen, das er zuletzt entbehren musste. „Ich will Teil des Teams werden und das auch fühlen“, nannte der Kreisläufer sein primäres Ziel.

Wie Oneto haben auch die anderen beiden Neulinge, Miladin Kozlina und Torwart Gerrie Eijlers, in ihrer ersten Woche noch nicht viel von Minden gesehen. „Ich dachte, es wäre kleiner. Aber mein erster Eindruck ist sehr positiv“, lässt Kozlina über Dolmetscher Aleksandar Svitlica wissen.

Vom neuen GWD-Team können sich die Fans am Freitag ein Bild machen. Beim Sportmenü in der Dankerser Sporthalle gibt es ab 18 Uhr eine ausgiebige Mannschaftspräsentation und mit dem Spiel gegen das schwedische Team Lugi Lund um 20 Uhr auch eine erste handballerische Kostprobe.

© Marcus Riechmann

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