„Es kommt auf die Eröffnung des Spiels an“
Bundesliga | 22. Sep 2017

Eine Woche liegt das hochspannende Spiel gegen Göppingen nun zurück. Am Sonntag trifft GWD Minden beim Top-Spiel in Magdeburg auf seinen nächsten anspruchsvollen Gegner. Der Spielbeginn könnte bei dieser Partie entscheidend sein.

Mit einem Punktekonto von 4:6 Punkten macht sich das GWD-Team am Sonntag auf den Weg zum SC Magdeburg, der aktuell auf dem neunten Tabellenplatz rangiert. Nach dem hart erkämpften Punkt am letzten Donnerstag und einem freien Wochenende liegt der Fokus im Training nun voll auf dem SCM. Verzichten müssen die Grün-Weißen allerdings erneut auf Nenad Bilbija, der sich im vergangenen Spiel einen Muskelfaserriss zuzog und voraussichtlich vier bis sechs Wochen ausfällt. Eine große Last hat daher aktuell Marian Michalczik zu tragen,  auch weil Miljan Pusica im Angriff noch nicht zum Zuge kommt. Momentan fokussiert sich Miljan noch auf die Abwehr und konnte dort im letzten Spiel über 60 Minuten eine Top-Leistung abrufen, die auch in Magdeburg wichtig wäre. Um Marian zu entlasten will Frank Carstens zudem andere Varianten erproben, z.B. mit Dalibor Doder auf der Halblinken und Andreas Cederholm auf der Rückraum-Mitte-Position. Nachdem Max Staar beim letzten Spiel noch pausieren musste kann er heute wieder ins Handballtraining einsteigen und wird auch am Sonntag dabei sein.

In Magdeburg treffen die Dankerser auf die Mannschaft mit dem wohl besten Tempospiel der Liga. Das Team aus Sachsen-Anhalt gibt immer Vollgas nach vorne und das mit einer beeindruckenden Effektivität. Zudem besitzen sie mit Michael Damgaard und Marko Bezjak ein starkes, eingespieltes Duo auf Rückraum Links und Mitte, welches viele Chancen und Räume erarbeitet. Besonders Mats Christiansen auf der Rechtsaußen-Position konnte davon profitieren und im letzten Spiel gegen die Recken aus Hannover 12 Tore verbuchen.  Mit sechs Punkten nach sechs Spielen scheint Trainer Bennet Wiegert allerdings nichts zufrieden zu sein und bezeichnet den Saison-Auftakt als „durchwachsen“.

Am Sonntag müssen Dalibor & Co. es schaffen die große Abwehr des SC Magdeburgs auseinanderzuziehen. Aufgrund weniger Spezialistenwechsel auf Seiten der Grün-Weißen sind die Voraussetzungen gegen Magdeburgs Tempospiel im Vergleich zu letzten Saison besser.
„Wenn wir gut spielen, können wir Magdeburg Schwierigkeiten machen.“ sagt Frank Carstens. Dabei betont er, dass es auf die Eröffnung des Spiels ankommen wird. Denn wenn der Gegner einmal ins Laufen kommt, ist er kaum zu stoppen. „Unser Job muss es sein Steine in ihr Getriebe zu werfen und sie in Situationen zu bringen, die sie nicht so gerne haben.“

© GWD Minden – aka

Harting Melitta Porta Möbel e.on GWD Pool
Wago EDEKA Barre Mindener Tageblatt WEZ Gufried Hummel Select HDZ-NRW Stadt Minden AS Sport