EM-Qualifikationsspiele als Generalprobe für die Weltmeisterschaft in Ägypten
Allgemein | 05. Jan 2021

Insgesamt vier GWD-Spieler bereiten sich mit ihren Nationalmannschaften auf die Qualifikationsspieltage 3 und 4 für die Handball-EM 2022 vor. Nach den Spielabsagen an den ersten beiden Spieltagen finden alle Spiele nach jetzigem Stand statt. Dabei können sich die GWD-Fans auch auf ein direktes Mindener Duell freuen.

In der Gruppe 6 treffen Weißrussland, mit Aliaksandr Padshyvalau, und Norwegen, mit Christoffer Rambo, am 5. Januar in Minsk und am 8. Januar in Bekkestua aufeinander. Norwegen tritt dabei mit seinem B-Team bei den Qualifikationsspielen an, um sich mit der A-Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten. Kevin Gulliksen wird also erst in Ägypten für die Skandinavier auflaufen. Für die Weißrussen wird es das erste Qualifikationsspiel sein, da die beiden Spiele im November coronabedingt abgesagt werden mussten. Norwegen geht nach einem 39:24 gegen Italien als Tabellenführer in die beiden Partien.

Juri Knorr bereitet sich zurzeit mit der deutschen Nationalmannschaft bei einem Lehrgang in Neuss auf die beiden Nachbarschaftsduelle gegen Österreich vor. Am 6. Januar wird um 13:45 in Graz das erste Aufeinandertreffen angepfiffen, das Rückspiel in Köln folgt dann am 10. Januar um 18:10. Beide Spiele werden im Free-TV übertragen. Das ZDF überträgt die erste Partie und die ARD das Heimspiel in Köln. Beide Mannschaften gehen ohne Minuspunkte in die Begegnung, wobei die österreichische Nationalmannschaft erst ein Spiel bestritten hat und so auf dem zweiten Platz in der Tabelle hinter Deutschland steht.

Auch Doruk Pehlivan ist mit der türkischen Nationalmannschaft doppelt im Einsatz. Gegen die Polen wird am 6. Januar in Eskisehir und am 9. Januar in Plock gespielt. Nach der knappen 26:27-Niederlage gegen die Niederlande möchten die Türken ihre ersten Punkte einfahren. Die Spiele im November mit polnischer Beteiligung wurden verlegt, sodass die Polen noch bei 0:0 Punkten stehen.

Miljan Pusica muss verletzungsbedingt auf die Spiele seiner serbischen Nationalmannschaft gegen Frankreich verzichten. Nach seinem Kreuzbandriss im Dezember ist er noch nicht wieder einsatzfähig. Auch Mindens Schweizer Nationalspieler Lucas Meister laboriert weiter an seiner Verletzung der Bizepssehne. Allerdings hat die Schweizer Nationalmannschaft im Januar spielfrei und bestreitet erst im März die nächsten Qualifikationsspiele.

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