Einmalig. Echt. Von hier. – Der neue GWD-Slogan
Bundesliga | 22. Jul 2015

Wie bei den Dortmunder Borussen ihre „Echte Liebe“ und bei den Bayern „Mia san Mia“, soll „Einmalig. Echt. Von hier.“ auch im Mühlenkreis bald untrennbar mit dem Traditionsklub verbunden sein und sich in das Gedächtnis der Fans und Sponsoren einbrennen. Darum werden die drei Begriffe in den nächsten Wochen und Monaten immer wieder im Mindener Stadtbild auftauchen. „Wir machen Werbung auf Großflächenplakaten, schalten Radiospots und werden eine Anzeigenkampagne starten. Außerdem gibt es noch Motivpostkarten und Pop-Ups für die Internetseiten“, sagt Lars Halstenberg, der seit einigen Wochen für den GWD-Marketingbereich zuständig ist und wesentlich an der Umsetzung der Kampagne beteiligt war.

Nicht weniger umfangreich ist die Entstehungsgeschichte von „Einmalig. Echt. Von hier.“. GWD-Beiratsvorsitzender Dirk Schlüter ist so etwas wie der Vater des neuen Slogans und so weiß er ganz genau, welche Überlegungen vorausgegangen sind. „Zunächst einmal haben wir uns gefragt, wofür GWD eigentlich steht, wie Sponsoren, Zuschauer und Außenstehende uns sehen. In Zusammenarbeit mit der Uni Bremen wurden Attribute herausgefiltert, die GWD zugesprochen werden. Daraus haben wir dann den neuen Claim entwickelt“, sagt Schlüter.

Aber warum nun „Einmalig. Echt. Von hier.“? Anke Brinkmann von der GWD-Geschäftsstelle füllt die Begriffe mit Leben. „Einmalig bedeutet, dass wir nicht kopierbar sind und uns von vielen anderen Vereinen unterscheiden. Das heißt aber auch, dass natürlich nicht alles perfekt ist, es Ecken und Kanten gibt. Diesen Begriff sehen wir auch mit einem kleinen Schmunzeln“, so Brinkmann. Das „Echt“ stehe für die große Tradition des Vereins, die lebendige Geschichte und das funktionierende Vereinsleben. „Wir sind eben kein Retortenklub“, sagt sie. Eine große Bodenständigkeit und die tiefe Verwurzlung in der Region seien die Basis für das Element „Von hier“.

„Einmalig. Echt. Von hier.“ ist nicht nur GWD. Diese Attribute treffen auch auf die weitaus meisten der Sponsoren und Werbepartner zu. „Eine übereinstimmende Identität ist eine gute Grundlage für die Zusammenarbeit im Marketing“, wirbt Dirk Schlüter auch um die Gunst neuer Sponsoren.

GWD-Manager Horst Bredemeier, Eigengewächs Sören Südmeier, das Portadenkmal, die Schachtschleuse und der GWD-Löwe sind die Motive, die die Kampagne bildlich begleiten. „Keiner verkörpert den Slogan besser als Hotti“, erkärt Lutz Carta von der Mindener Werbeagentur com.on. Gemeinsam mit dem Team der MIOS-Werbung ist die Kampagne entwickelt worden. „Wir planen weitere Motive auch mit jungen Spielern wie Mats Korte oder Joel Birlehm. Gerade die erfolgreiche Nachwuchsarbeit soll auch im Vordergrund stehen“, so Carta.

Dass das Bredemeier-Motiv den Manager bei der Sektdusche nach der Aufstiegsfeier 2012 zeigt, ist kein Zufall. „Nach der unglücklichen Saison 2014/2015 und dem juristischen Nachspiel sehnen sich Mannschaft, Umfeld und Fans nach sportlichen Erfolgen. Der Wiederaufstieg ist dabei das eindeutige Ziel“, sagt Dirk Schlüter.

„Der erste Schritt ist getan. Dank des vorbildlichen Engagements unserer Sponsoren konnte inzwischen ein schlagkräftiges Team mit Aufstiegsqualität aus dem Kern des Kaders der letzten Saison, den „Rückkehrern“ Nenad Bilbija und Sören Südmeier und Neuverpflichtungen zusammengestellt werden. Verlässliche Kontinuität führt dazu, dass die Mannschaft die Gelegenheit bekommt, sich mit dem Wiederaufstieg zu rehabilitieren“, findet Manager Horst Bredemeier die abschließenden Worte zum sportlichen Part.

©  GWD Minden – bra

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