Die Punkte bleiben in Hannover
Bundesliga Spielberichte Saison 17/18 | 08. Feb 2018

Für GWD Minden hat das Pflichtspieljahr 2018 mit einer 29:36-Niederlage bei der TSV Hannover-Burgdorf begonnen. 30 Minuten lang war es ein enges Rennen in der TUI Arena, erst nach dem Wechsel erwiesen sich die Gastgeber als die reifere Mannschaft.

Am Ende kam es dann doch wie es kommen musste: Eine Halbzeit lang hielten die Grün-Weißen die Hoffnung, bei den favorisierten Niedersachsen, etwas erreichen zu können, am Leben. Nach dem Wechsel aber schmolz diese Zuversicht wie Wachs in der Sonne. Das lag zum einen daran, dass sich die Mannschaft von Carlos Ortega im zweiten Spielabschnitt deutlich besser präsentierte. Beim GWD-Team dagegen waren individuelle Fehler dafür verantwortlich, dass auch der Gesamteindruck nicht passte. „Das müssen wir mannschaftlich besser machen, jeder muss seine Rolle einhalten“, bemängelte Coach Frank Carstens nach dem Abpfiff, dass es phasenweise an der nötigen Disziplin mangelte.

In der „Recken-Festung“, wie die TSV Hannover-Burgdorf ihre neue Heimspielstätte an der Expo Plaza nennt, musste das GWD-Team auf EM-Nachrücker Andres Cederholm verzichten. Im Training war der Schwede mit Milan Pusica zusammengeprallt und hatte eine Gehirnerschütterung davongetragen. Aber auch ohne den Halbrechten machten die Grün-Weißen es in der niedersächsischen Landeshauptstadt zunächst spannend. Mit einem starken Espen Christensen im Rücken behielt das GWD-Team den Tabellendritten immer in Reichweite. Das 15:11 (28.) war noch die deutlichste Führung der Hannoveraner, die die Gäste aber vor dem Wechsel durch zwei Treffer von Christoffer Rambo und Anton Mansson minimieren konnten.

Die favorisierte TSV, die im ersten Durchgang noch die ein oder andere Unstimmigkeit an den Tag gelegt hatte, kam nach dem Wechsel immer besser in den Tritt. Vor allem Christoffer Rambo, bis dato effektivster Mindener Schütze, wurde mehr und mehr in seinen Möglichkeiten beschnitten. Die Dankerser taten sich schwer, Alternativen zu finden und mussten so die Gastgeber erstmals deutlicher davonziehen lassen. Kai Häfners Treffer zum 32:22 bedeutete nach 51 Minuten die erste Zehn-Tore-Führung für die Hausherren. Aber es blieb nicht dabei, weil dem GWD-Team im Gegenstoß noch ein paar sehenswerte Tore gelangen. Diese sorgten dann auch dafür, dass nach dem Abpfiff ein Ergebnis auf der Spieluhr stand, das die Kräfteverhältnisse an diesem Handballabend durchaus widerspiegelt.

Stimmen zum Spiel:
Frank Carstens: „Wir haben bis zum Beginn der zweiten Halbzeit viele Sachen richtig gemacht. Im Angriff hatten wir echt Schwierigkeiten, uns durchzusetzen. Hannover ist dann sehr sicher geworden und wir waren einfach nicht an unserem Optimum.“

Torschützen GWD: Luka Zvizej (6/5), Christoffer Rambo (5), Aleksandar Svitlica (4), Magnus Gullerud (3), Nenad Bilbija (2), Marian Michalczik (2), Sören Südmeier (2/1), Anton Mansson (1), Miljan Pusica (1).
Im Tor: Espen Christensen (1.-40. mit 9 Paraden), Kim Sonne Hansen (40.-60. mit 6 Paraden).

Torschützen TSV: Casper Mortensen (8/1), Morten Olsen (7), Kai Häfner (6), Timo Kastening (4/3), Mai Patrail (3), Evgeni Pevnov (3), Ilija Brozovic (2), Fabian Böhm (2), Pavel Atman (1).
Im Tor: Martin Ziemer (1.-22. mit 3 Paraden), Malte Semisch (22.-60. Mit 5 Paraden).

Spielfilm: 2:2 (5.), 6:3 (10.), 8:6 (15.), 10:9 (20.), 13:11 (25.), 16:14 (30.), 19:16 (35.), 23:18 (40.), 27:20 (45.), 31:22 (50.), 34:25 (55.), 36:29 (60.).

Strafminuten: Südmeier (15.), Mansson (19.), Svitlica (53.) – Brozovic (14.), Böhm (18.), Patrail (20.), Christoffersen (40.).

 Zuschauer: 4.201
Schiedsrichter: Lars Geipel und Marcus Helbig

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