Der Countdown läuft!
Bundesliga | 10. Okt 2013

Am Freitag treffen die beiden Erstligisten aus Minden und Lübbecke in der KAMPA-Halle zum 61. Mal aufeinander. Ab 19.45 Uhr lastet der größere Druck sicherlich auf den Schultern der Gastgeber. „Wir spielen zuhause und warten immer noch auf den ersten Sieg“, ist sich auch GWD-Coach Goran Perkovac der Lage bewusst. Seinem ersten Derby sieht der Kroate mit gemischten Gefühlen entgegen: „Für mich ist das ein Spiel wie jedes andere auch, auf das wir uns nicht speziell vorbereiten. Andererseits freue ich mich schon riesig, weil ich so viel über die Matches gegen den TuS gehört habe.“ Auch wenn der 51-Jährige davon ausgeht, dass das Aufeinandertreffen mit dem Ortsnachbarn ein Menge Adrenalin freisetzen wird, wünscht er sich von seinem Team mehr als nur Kampf und Emotionen: „Es wäre schön, wenn wir 2 Punkte mit spielerischen Mitteln holen könnten.“

Angesichts der Tatsache, dass seine Mannschaft auch nach acht Spieltagen noch ohne Sieg dasteht, gibt sich Perkovac gelassen. „Andere Vereine haben auch in eigener Halle schon wichtige Punkte liegen gelassen. Wir nicht. Ich bin mir sicher, dass es besser läuft, wenn wir erst einmal ein Spiel gewonnen haben.“ Die Chancen, dass der berühmte Knoten ausgerechnet im Derby platzen wird, sieht Mindens Trainer ausgeglichen. Immerhin wird das GWD-Team voraussichtlich in Bestbesetzung auflaufen können. Die Hoffnungen ruhen dabei auch auf Nenad Bilbija und Dalibor Doder, denen ihr Coach eine positive Entwicklung attestiert. „Ich sehe bei Bibi eine ansteigende Formkurve und bin mir sicher, dass ein Schub aus dem linken Rückraum kommt. Dalibor hat mir in Kiel gut gefallen, wo er auch seine Nebenleute gut in Szene gesetzt hat“, so Perkovac über zwei seiner Leistungsträger.

Als erfahrene und eingespielte Mannschaft beschreibt der Kroate den kommenden Gegner, den zudem eine körperliche Robustheit auszeichnet. Die herausragenden Akteure sieht er in Torhüter Nikola Blazicko, Frank Löke am Kreis und den Mittelblock mit Drago Vuckovic und Ales Pajovic. „Wir müssen geschlossen als Mannschaft spielen und vor allem die Räume klein machen, wenn wir gegen Frank Löke verteidigen wollen“, lautet darum die Devise.

Ob es Tickets für das Spiel noch an der Tageskasse geben wird, erscheint derzeit fraglich. Zwar sind noch etwa 50 Karten verfügbar, doch auch diese dürften in Kürze einen Abnehmer finden. Die Tageskasse an der KAMPA-Halle ist damit bestenfalls für Abholer und hinterlegte Karten geöffnet.

 
© GWD Minden – bra

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