Der Bessere gewinnt
Spielberichte Saison 13/14 | 09. Apr 2014

Die Hoffnungen, die das 1:0 durch Dalibor Doder nährte, mussten die Grün-Weißen recht schnell wieder begraben. Im temporeichen und druckvollen Spiel der Mindener schlichen sich viele Fehler ein, die der HSV postwendend bestrafte und bald mit 5:2 (6.) vorn lag. Doch die Hausherren besannen sich wieder und agierten im Angriff nun konzentrierter. Große Probleme bereitete den Hausherren allerdings der Rückraum der Gäste, der durch Domagoj Duvnjak und Petar Djordjic immer wieder zu einfachen Toren kam. Weil aber die Gäste aus Hamburg auch nicht fehlerlos auftraten, konnten sie den Drei-Tore-Vorsprung nicht weiter ausbauen. Hans Lindberg auf Hamburger und Christoffer Rambo auf Mindener Seite entwickelten sich derweil zu den Haupttorschützen. Der eine zeigte bei Gegenstößen und vom Siebenmeterpunkt keine Schwäche, während der andere seinem Team vier Treffer innerhalb von acht Minuten bescherte. So wären die Dankerser auch mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Kabinen gegangen, wenn nicht Hans Lindberg mit dem Pausenpfiff erneut per Strafwurf zum 19:15 erfolgreich gewesen wäre.

Nach dem Wechsel präsentierten sich die Gäste aus Hamburg konzentrierter und nahezu fehlerfrei. Nach dem 17:22 (35.) durch Nenad Bilbija legte das Team von Martin Schwalb drei schnelle Treffer hin und sorgte damit schon zu diesem frühen Zeitpunkt für klare Verhältnisse. Trotzdem steckten die Mindener nicht auf und bemühten sich weiterhin um ein gutes Ergebnis. Das gelang auch deshalb, weil Jens Vortmann nach seiner Einwechslung in den letzten 20 Minuten viele starke Szenen hatte. So parierte der Mann mit der Nummer 1 einen Heber von Pascal Hens (45.) und später gegen die freistehenden Adrian Pfahl und Andreas Nilsson (55.). Schade nur, dass seine Vorderleute viele der daraus resultierenden Chancen nicht in Tore ummünzen konnten. So wurde es für den HSV nicht mehr gefährlich. Bei den Gastgebern feiert Moritz Schäpsmeier nach sechsmonatiger Verletzungspause sein Comeback und traf dabei nach 20 Minuten zum zwischenzeitlichen 9:11.

Stimmen zum Spiel:
Goran Perkovac: „Unsere Fehler sind heute konsequent bestraft worden. Eigentlich haben wir das Spiel im Angriff verloren und ich glaube, dass das unser schlechtestes Spiel seit langem war. Wir hätten wirklich mehr bewegen können, wenn wir an unsere optimale Leistung herangekommen wären. Der Ausfall von Steinert war für uns sehr gravierend heute.“

Martin Schwalb: „Wir haben eine sehr kurze Vorbereitungszeit auf dieses Spiel gehabt. Darum habe ich mir schon Sorgen gemacht. Dann habe ich heute noch eine taktische Änderung verlangt und ich finde, dass die Mannschaft das sehr gut gelöst hat. Es ist uns auch gelungen, gut in die Gegenstöße reinzugehen. In der letzten Viertelstunde hätte es noch einmal eng werden können, aber ich glaube, im Endeffekt war unser Sieg verdient.“

Torschützen GWD: Nenad Bilbija (6), Christoffer Rambo (6), Dalibor Doder (4), Aljoscha Schmidt (3), Sören Südmeier (3), Aleksandar Svitlica (3), Oliver Tesch (2), Moritz Schäpsmeier (1).
Im Tor: Jens Vortmann (1.-12. und 41.-60. mit 12 Paraden, davon 2 Siebenmeter), Anders Persson (12.-41. mit 5 Paraden).

Torschützen HSV: Hans Lindberg (10/3), Pascal Hens (5), Domagoj Duvnjak (4), Petar Djordjic (4), Torsten Jansen (3), Andreas Nilsson (3), Zarko Markovic (2), Blazenko Lackovic (1), Adrian Pfahl (1), Joan Canellas Reixach (1).
Im Tor: Johannes Bitter (1.-60. mit 15 Paraden, davon 1 Siebenmeter).

Spielfilm: 2:4 (5.), 4:7 (10.), 6:10 (15.), 9:11 (20.), 12:15 (25.), 15:19 (30.), 17:22 (35.), 18:25 (40.), 22:28 (45.), 24:30 (50.), 27:32 (55.), 28:34 (60.).

Strafminuten: Svitlica (27., 49.), Torbrügge (58.).
Zuschauer: 2.680

Schiedsrichter: Colin Hartmann und Stefan Schneider

  

 
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