Dener Jaanimaa stellt sich in Minden vor
Bundesliga | 01. Mai 2014

Die Mannschaft um Trainer Adalsteinn Eyjolfsson steht mit 13:47 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und hat mit GWD Minden, den Rhein-Neckar Löwen, dem SC Magdeburg und am letzten Spieltag der SG Flensburg-Handewitt ein knackiges Restprogramm zu absolvieren. „Die Eisenacher planen schon voll für die zweite Liga“, weiß GWD-Trainer Goran Perkovac um den Planungsstand des ThSV. Gerade ein Blick auf die  Auswärtsbilanz der Thüringer dürfte für den isländischen Übungsleiter der Gäste unerfreulich sein, denn bisher steht lediglich ein Sieg in fremden Hallen auf der Habenseite. Zu Beginn der Saison konnte der mittlerweile schon abgestiegene TV Emsdetten in der Ems-Halle besiegt werden. Welche Leistung die Eisenacher allerdings in Heimspielen abrufen können, zeigten sie zuletzt gegen Frisch-Auf Göppingen. Bei dem 25:23-Erfolg wuchsen vor allem die Abwehr und der dänische Torhüter Rene Villadsen mit 16 Paraden über sich hinaus. Bester Torschütze ist der Rückraumrechte Dener Jaanimaa mit aktuell 135 Treffern in dieser Spielzeit. Auch auf den Aivis Jurdzs (124 Treffer) im linken Rückraum müssen die Dankerser gefasst sein. Um die Rückraumschützen in den Griff zu bekommen, müssen die Mindener Abwehrspezialisten eher am Gegenspieler sein und mehr Druck ausüben als zuletzt. „Eisenach ist ein unangenehmer und gefährlicher Gegner, der nichts mehr zu verlieren hat. Und wer nichts mehr zu verlieren hat, kann kämpfen“, rechnet Trainer Goran Perkovac mit einer aufopferungsvollen Spielweise der Gäste.

Nach der Auswärtspleite beim VfL Gummersbach will das Mindener Bundesligateam nun die wichtigen Punkte holen, um bei entsprechenden Ergebnissen der Konkurrenz schon an diesem Wochenende den Erstligaverbleib zu feiern. Manager Horst Bredemeier zur bevorstehenden Partie: „Im besten Fall können wir den Klassenerhalt perfekt machen.  Allerdings muss die Mannschaft in diesem wichtigen Spiel Geduld haben, da die kampfstarke Eisenacher Mannschaft schon im Hinspiel körperlich sehr präsent gespielt hat“. Diese Ausdauer soll für die Mannschaft von der Weser, die ohne ihre langzeitverletzten Stützen Sören Südmeier, Christoph Steinert und Drasko Mrvaljevic auskommen muss, die Entscheidung bringen. Südmeier wurde unter der Woche erfolgreich am Knie operiert und wird in den nächsten Monaten ein abgestimmtes Reha-Programm absolvieren. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Flügelspieler Aleksander Svitlica, der beim Training auf den Fuß eines Mitspielers trat und umknickte. „Ich denke aber, dass Aleks einsatzbereit ist und spielen wird“, gibt Goran Perkovac Auskunft über den aktuellen Stand der Verletzung.

„Die Konzentration war in den letzten Wochen nicht voll da und die Strafe folgte in Gummersbach. Vielleicht war die Niederlage wichtig, damit den Spielern noch mal verdeutlicht wird, dass ohne Kampf und Konzentration keine Spiele gewonnen werden können“, beschreibt der Minder Coach seine Einschätzung zu der verlorenen Partie beim VfL. In dieser Woche wird viel, sehr konzentriert und engagiert trainiert, da man an der Weser im Kampf um die verbleibenden Punkte nichts dem Zufall überlassen möchte. Auch für die schlechte Startphase in den vergangenen Spielen, in denen die Grün-Weißen oft deutlich zurücklagen und dann zwar wieder verkürzen konnten, hat der Chef an der Seitenlinie sein eigenes Rezept: „Wir werden eine bessere Einlaufphase mit mehr Aggressivität und Zweikämpfen ansetzen, um nicht wieder einem hohen Rückstand hinterherlaufen zu müssen.“

Die Partie wird am Sonntag um 17:15 Uhr in der KAMPA-Halle angepfiffen und das Team braucht die Unterstützung der Zuschauer. Dabei sind auf jeden Fall 300 Kinder aus der Patenaktion an den weiterführenden Schulen im Mindener Raum. Der Verkauf an der Tageskasse beginnt am Spieltag um 15.30 Uhr.

© GWD Minden – lha

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