Den Worten Taten folgen lassen
Bundesliga | 25. Apr 2018

Nach dem katastrophalen Auftritt am vergangenen Sonntag zuhause gegen den SC Magdeburg (29:41) steht für GWD Minden nur vier Tage darauf das nächste Spiel in der DKB Handball-Bundesliga an. Die Mission am Donnerstag um 19 Uhr beim VfL Gummersbach ist klar: Wiedergutmachung.

Während den Grün-Weißen der Klassenerhalt nur noch rechnerisch zu nehmen ist, stecken die Gummersbacher mitten im Abstiegskampf. Bei nur zwei Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz und zuletzt einigen sieglosen Spielen steht der VfL mächtig unter Druck. „Für uns ist es ein Muss-Spiel, wir müssen die zwei Punkte holen, egal wie“, stellt VfL-Kreisläufer Alexander Becker auf der vereinseigenen Homepage fest. So wird die Mannschaft von Trainer Frank Carstens auf bis in die Haarspitzen motivierte Gegenspieler treffen, während den Seinen nach dem quasi sicheren Klassenerhalt in den vergangenen Spielen scheinbar die letzten Prozent fehlten: „Wir müssen das Defizit an Einsatzbereitschaft abstellen. Gummersbach steckt in einer emotionalen und aufgeladenen Situation, wir müssen die Kämpfe dort annehmen. Wir können den Druck, der auf ihnen lastet, aber auch für uns nutzen.“

„Interessante Tage“ versprach Carstens im Nachgang zum Magdeburg-Spiel. Am Montag saßen Trainer und Spieler gemeinsam lange zusammen und haben das Spiel und die derzeitige Situation gemeinsam aufgearbeitet. In intensiven Stunden gab es offene Worte, die Spieler zeigten sich selbstkritisch und haben die Lage erkannt. Gemeinsam soll das Ruder herumgerissen und die eigentlich gute Saison auch zu einem guten Abschluss gebracht werden. Mindens Sportlicher Leiter Frank von Behren dazu: „Trotz des frühzeitigen Klassenerhalts haben wir noch Ziele, die wir erreichen wollen, um sagen zu können, dass es eine erfolgreiche, gute Saison war.“ Man habe den Warnschuss gehört, nun brennen die Spieler darauf, das Bild wieder gerade zu rücken.

Lukas Kister (gebrochene Nase) und Max Staar (Rückenprellung) werden die Reise nach Gummersbach nicht antreten können, bei Nenad Bilbija ist noch offen, ob seine Schulterverletzung einen Einsatz zulässt.

© GWD Minden – krs

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